![]() Notgemeinschaft Steinhuder Meer e. V. Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Steinhuder Meeres |
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Name: thomas bergsiek
Dem Gesagten von Herrn Bubig ist nichts hinzu zufügen! Dazu kommt nun noch ein extrem niedriger Wasserstand,der ein vernüftiges Segeln unmöglich macht! Da,wo es eigentlich am Besten gehen sollte, in den Deipen, fährt man von einer Schlammbank in die Nächste! Kann mir noch jemand sagen, wo unser Pegel Willi abgeblieben ist? Bekomme keine Auskunft mehr! Vor 20 Jahren gab es 8000 Boote, heute 4000, und in Zukunft? Name: Mirko Bubig Email: mirko.bubig@gmx.de Datum: Mittwoch, 9 August, 2006 um 12:27:57 Kommentar: Hallo Segelfreunde! Ich werde meinen Stegplatz nach nunmehr über 10 Jahren am Steinhuder Meer kündigen. Leider ist an eine Ausübung des Wassersports aufgrund der Verkrautung nicht mehr zu denken. Von Seiten der Bezirksregierung in Hannover passiert mir zu wenig. Ein Gewässer von 30 Quadratkilometern Größe mit einem Mähboot ( Schnittbreite 1,80 ) zu befahren ist lächerlich. Fußballrasen schneidet auch niemand mit der Nagelschere. Das Meer gehört gründlich entschlammt, schließlich haben wir alle mit unseren Beiträgen die finanzielle Basis für eine gründliche Pflege des Steinhuder Meeres geschaffen. Ahoi! Name: Andreas Abeln Email: andreas-abeln@web.de Datum: Donnerstag, 27 Juli, 2006 um 15:55:12 Kommentar: Hallo Herr Ibold und Herr Bergsiek, Ihren Beiträgen habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Seit 2002 haben wir nach über 10 Jahren das Steinhuder Meer verlassen (nein, wir sind förmlich vertrieben worden), und sind zum Ijsselmeer gewechselt. Dort erleben wir in ganz anderer Weise, wie Ökologie und Okonomie in Einklang gebracht werden kann. Trotz alledem verfolge ich mit großem Interesse die weitere Entwicklung des Steinhuder Meeres und es stimmt mich einfach traurig zu sehen, wie hier Politiker und selbsternannte Fachleute einer ganzen Region Schaden zufügen. Und wenn ich die Vorschläge von Jan Jaap Tiemersma mit den bisher halbherzigen durchgeführten Maßnahmen vergleiche, dann heißt es doch leider wie sooft, nicht klotzen – sondern kleckern. Und über die Jahre hat dann alles in Summe viel mehr gekostet! Hat von den hohen Herren eigentlich jemals einer ausgerechnet, wie hoch (nach dem Weggang von fast 2.000 Seglern in den letzten Jahren) der wirtschaftliche Schaden aller Betriebe in der Region ist, nebst der damit verbundenen Steuerausfälle? Nicht desto trotz wünsche ich allen Seglern noch eine schöne Saison und die sprichwörtliche Handbreit Wasser unterm Kiel. Andreas Abeln Name: Thomas Bergsiek Email: bergsiek@bergsiek.de Datum: Dienstag, 25 Juli, 2006 um 17:18:14 Kommentar: Die ÖSSM schreibt auf Ihrer Homepage, dass sich das Steinhuder Meer im Klarwasserzustand befinden würde. Dieses wäre der Hauptgrund für vermehrten Pflanzenwuchs. Beim Befahren des Gewässers ist mir aber aufgefallen, daß dass Wasser trüb ist! Wie können dann Pflanzen wuchern? Weshalb gab es in den 70/80/90 Jahren keine Pflanzen? Zufall? Mein Bauchgefühl sagt mir: Entschlammen,entschlammen,weiter entschlammen...sonst haben wir Segler bald ein Riesenproblem! Einigen würds wohl gefallen.... Name: stefan ibold Email: stefan.ibold@t-online.de Datum: Dienstag, 25 Juli, 2006 um 09:52:16 Kommentar: Moin, @ Herrn Hüsemann, fahre selber eine solche Varianta und behaupte, es geht ohne größere Probleme. @ all, Ziel kann es nach meiner Meinung nicht sein, das Steinhuder Meer als "klares Gewässer² hinzutrimmen, wie es der Niederländische Teilnehmer dieses Forums wohl meint. Es muß ihm klar sein, dass das Laichkraut eigentlich ohne Probleme wäre, wäre das Steinhuder Meer nicht ein reines Falchwasser. Das Laichkraut, wie es im Zwischenahner Meer ebenfalls vorkommen soll, wächst ca. 3 m lang und hört dann auf. In Zwischenahn ist der Tümpel mehr als 5 m tief. Klar, dass dann das Kraut nicht an die Oberfläche kommt. Das Steinhuder Meer ist Dank superschlauer Professoren zu einem noch flacheren See verkommen. Wie inkompetent und hoch bezahlt muß man sein, den Schlamm aus den Grachten in die Deipen zu transferieren? Wie der Niederländische "Kollege" richtigerweise schon schreibt, in den Kuhlen setzt sich der Schlamm sowieso ab. Hier könnte man ihn gezielt über Jahre hinweg abpumpen. Noch einfacher wäre es, einen kleinen Stichkanal von der Leine zum Ostenmeer zu verlegen. Als zusätzlicher natürlicher Zulauf brächte er mittlerweile (auch die Leine ist inzwischen sauberer geworden, so dass das Argument nicht mehr zieht) sehr viele Vorteile. Nicht nur ein guter Wasseraustausch sondern auch ausreichend Wasser für den Merrbach und die Kläranlage Rehburg, sowie für die Forellenteiche, die anscheinend immer noch aus dem Steinhuder Meer "bedient" werden (oder ist es nur ein Gerücht?). Letztlich würden die schlammigen Schwebstoffe ebenfalls mit abgeführt. Die Folge wäre eine natürliche Vertiefung des Meeres. Daraus ergibt sich eine wesentlich geringere Erwärmung des Wassers im Sommer mit einer erheblich geringeren Gefahr der Blaualgenbildung. Die Wasserpflanzen würden in ausreichender Art und Vielzahl die Uferbereiche treffen, wo auch die Fische ihre Brutgebiete haben. Sicherlich würde auch der Mensch partizipieren, könnte er doch wieder dem Segelsport uneingeschränkt nachgehen. Wann eigentlich kapiert so mancher idiologisch verbissener (selbsternannter) Umweltschützer, dass dem Segler, sprich dem Nutzer des Steinhuder Meeres nicht daran gelegen sein kann, das Meer zu schädigen, sondern ihm zu dienen, es zu pflegen??? Gezielt unterlassene Hinweise auf die Folgen klaren Wassers, bewußte Falschinformationen über Bestände der Kormorane = gleich eine gewollte Irreführung von Entscheidungsträgern ist ansich aus meiner Sicht eine strafbare Handlung. Nur gesühnt wird sie nicht. Umweltschutz ist notwendig, keine Frage, aber betrachten Sie immer auch den Menschen als Teil der Natur, der die selben Rechte hat wie die Tiere, nämlich die kooperative Nutzung des Steinhuder Meeres. Grüße stefan ibold Name: harald hüsemann Datum: Dienstag, 18 Juli, 2006 um 09:21:38 Kommentar: Hallo Freunde vom Steinhuder Meer, ich wollte ab 29. Juli Urlaub in Mardorf machen und meine Varianta (70 cm Tiefgang) ins Wasser lassen. Komme jetzt ins Grübeln. Könnt Ihr zur Entscheidung beitragen. Urlaub machen wir dort, aber mit oder ohne Boot? Gruß Harald Name: Wilhelm Lautenbach Email: WilhelmLautenbach@web.de Datum: Montag, 17 Juli, 2006 um 10:37:19 Kommentar: Am Wochenende haben wir uns die Wasserpflanzen genauer angesehen, während es sich in weiteren Bereichen um Laichkraut handelt, wurde von uns auf der Steinhuder Seite auch die kanadische Wasserpest festgestellt. Das seit heute tätige Mähboot soll nun 14 Tage mit 1,80 cm Schnittbreite für freie Fahrt sorgen oder zumindest Kritiker ruhigstellen. Nun ja, mann soll die Hoffnung ja nie aufgeben, segeln ist jedenfalls nur mit stahlharten Nerven möglich. Was sagen den die NABU´s, das die Kormorane fehlen? Grüße von den Wiesen Wilhelm Lautenbach Name: dieter myer Email: wasser.pest@gmx.de Datum: Mittwoch, 12 Juli, 2006 um 08:47:50 Kommentar: Kraut nervt Schiffer und Segler Biologe Schuster hält nichts vom Einsatz des Mähbootes: Dann kommt die Wasserpest Von Ute Rintelmann Steinhude. Von weitem sind auf dem Wasser des Steinhuder Meeres große Pflanzenteppiche zu sehen. Ärgerlich für Segler und die Berufsschifffahrt, denn das Kraut setzt sich in den Schrauben der Schiffe fest. Genauso betroffen sind die Bootsverleiher am Meer, denn sie können ihre Kunden nur noch in wenige Gebiete schicken, die krautfrei sind. „Die Gäste meckern viel, wenn sie wieder reinkommen“ sagt Leokardia Pohl, die mit ihrem Mann einen Bootsverleih betreibt. Sie ist wütend, weil sich scheinbar niemand um das Problem kümmert. Bei den Pflanzen handelt es sich um Laichkraut. Hans-Heinrich Schuster, Biologe und Kenner des Steinhuder Meeres, sagt, dass es sich um einen natürlichen, immer wiederholenden Vorgang handelt. Das Phänomen sei nicht neu, in diesem Ausmaß allerdings 40 bis 50 Jahre her. Im Gegensatz zur Wasserpest ist das Laichkraut heimisch und dient der Rotfeder wie auch vielen anderen Tieren wie Schnecken als Futterpflanze. Viele rufen nach dem Mähboot, doch Schuster warnt davor: „Wenn das Laichkraut gemäht wird, wird der Wasserpest wieder das Tor aufgemacht“. Denn die, so Schuster, bekäme dann mehr Licht zum Wachsen. Nach der Blüte und der Samenbildung geht das Laichkraut auch wieder von allein zurück. Bis dahin kann sich der in den vergangenen Jahren stark zurück gegangene Fischbestand im Kraut wieder etwas erholen. Das sei eindeutig als positiv zu bewerten, sagt Schuster. Und es erfreut zudem die Fischer, dass die Kormorane keine Fische mehr fangen können. Die verstecken sich im Kraut. Pohl sieht das natürlich anders und findet das „alles ganz furchtbar“, ähnlich wie die Berufs- und Sportsegler, die sich freuen, dass das Mähboot am Freitag kommt. Das Kraut wächst von Tag zu Tag zu, verheddert sich in den Schrauben und ist nur schwer zu entfernen“, sagt Walter Liehr, Geschäftsführer der Motorbootgesellschaft. Name: han Datum: Montag, 3 Juli, 2006 um 10:05:40 Kommentar: Warum macht denn keiner was gegen die Wasserpflanzen?????? Name: Jost Koller Datum: Montag, 3 Juli, 2006 um 09:01:50 Kommentar: Die Wasserpest wächst im Bereich des Ostenmeeres mit derart hoher Geschwindigkeit, daß Segeln dort nur noch schwer möglich ist. Wenn es so weitergeht, wird zumindest dieser Teil des Meeres in 4-6 Wochen unbesegelbar sein. Aktuelle Bilder unter http://home.tele2.de/jostkoller Name: dieter meiyer Email: wasserpst@gmx.de Datum: Donnerstag, 15 Juni, 2006 um 14:46:32 Kommentar: Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind. Name: Jan Jaap Tiemersma Email: tiemersma@cubicsquare.nl Datum: Dienstag, 2 Mai, 2006 um 15:25:39 Kommentar: Ich lese hier das es noch immer Notzustand ist am grossten Flachsee Deutschlands! Im Jahren 1995-1999 haben wir in Zusammensprache mit einen Herr Hermann (Hotel am Meer) und dass Baggerbetrieb Ballast van Oord den Situation ausfuerlich studiert. Nur das graben mehrere grosse Vertiefungen (10m Tiefe oder mehr) im Sandboden koennte nach unser Ansicht die Probleme loeschen. Die Vertiefungen fangen Trueb ein das mit Wind und Stroemung oben den Loecher kommt und (langsam, unterste Schicht) darin absenkt. Einmal im Tiefe wurden die organische Stoffen nicht mehr beruehrt durch den Wellen und ein Prozess zu Vertorfung fangt an. Dass Oberflachenwasser bekommt mehr Durchsicht und endlich entsteht Oekologie die bei Ihr jetzt aussergewoenlich einzelformig ist. Nicht nur Bleifische aber dann auch mehr Fischarten sollten leben koennen und den Bodengewuchs im Zange halten. Vorteil ist das das Steinhuder Meer richtig eine Sandboden hat, womit Zufluss von neuen Truebteilen nicht vom Bodem kommen kann. Weswegen ist so eine Sandbaggerei nuch durchgefuehrt? Es handelt sich um meherere Millionen m3 Sand und Baggerkosten. Damals haben wie mit den Landesvorstand ueberlegen koennen, aber Finanzierung fehlte. Eigene Versuche das Sand im (engen) Umgebung verkaufen zu koennen sind ohne Erfolg geblieben. Wir warteten damals auf einen Auftrag des Landes das freikommenden Sand in einen grossen Bauprojekt liefern zu koennen. Aber wann Ich jetzt auf diesen reichen Website lese das nur einige Hundertausende Kubikmetren Baggerwasser oder Wasserbagger im speziell angekauften Spuelfelder gebracht worden ist, muss Ich denken an das schoepfen einer leckendes Boot. Es sei doch zu ueberlegen die Truebfaenge moeglich zu machen.... Name: Jan Jaap Tiemersma Email: tiemersma@cubicsquare.nl Datum: Dienstag, 2 Mai, 2006 um 15:25:29 Kommentar: Ich lese hier das es noch immer Notzustand ist am grossten Flachsee Deutschlands! Im Jahren 1995-1999 haben wir in Zusammensprache mit einen Herr Hermann (Hotel am Meer) und dass Baggerbetrieb Ballast van Oord den Situation ausfuerlich studiert. Nur das graben mehrere grosse Vertiefungen (10m Tiefe oder mehr) im Sandboden koennte nach unser Ansicht die Probleme loeschen. Die Vertiefungen fangen Trueb ein das mit Wind und Stroemung oben den Loecher kommt und (langsam, unterste Schicht) darin absenkt. Einmal im Tiefe wurden die organische Stoffen nicht mehr beruehrt durch den Wellen und ein Prozess zu Vertorfung fangt an. Dass Oberflachenwasser bekommt mehr Durchsicht und endlich entsteht Oekologie die bei Ihr jetzt aussergewoenlich einzelformig ist. Nicht nur Bleifische aber dann auch mehr Fischarten sollten leben koennen und den Bodengewuchs im Zange halten. Vorteil ist das das Steinhuder Meer richtig eine Sandboden hat, womit Zufluss von neuen Truebteilen nicht vom Bodem kommen kann. Weswegen ist so eine Sandbaggerei nuch durchgefuehrt? Es handelt sich um meherere Millionen m3 Sand und Baggerkosten. Damals haben wie mit den Landesvorstand ueberlegen koennen, aber Finanzierung fehlte. Eigene Versuche das Sand im (engen) Umgebung verkaufen zu koennen sind ohne Erfolg geblieben. Wir warteten damals auf einen Auftrag des Landes das freikommenden Sand in einen grossen Bauprojekt liefern zu koennen. Aber wann Ich jetzt auf diesen reichen Website lese das nur einige Hundertausende Kubikmetren Baggerwasser oder Wasserbagger im speziell angekauften Spuelfelder gebracht worden ist, muss Ich denken an das schoepfen einer leckendes Boot. Es sei doch zu ueberlegen die Truebfaenge moeglich zu machen.... Name: NG Webmaster Datum: Freitag, 7 April, 2006 um 17:41:53 Kommentar: Seit einigen Wochen schreiben anonyme Dölmer Mist in dies Forum, den wir ständig löschen. Ihr habt euren Spaß gehabt. Bitte laßt den Sch... jetzt sein. Name: Bernd Friedlein Email: info@mvw-training.de Datum: Samstag, 7 Januar, 2006 um 13:19:44 Kommentar: Lieber Wilhelm Lautenbach, danke für diesen erfrischenden Beitrag! Als Süddeutscher lebe ich nun seit zwanzig Jahren in Hannover und fühle mich hier rundherum wohl. Tiergarten, Eilenriede, Maschsee und das Steinhuder Meer. Nun frage ich mich hin und wieder, was wäre wohl mit der ganzen Diskussion, würde es sich bei unserem "Meer" um einen See in Baden-Württemberg handeln, mit all seinen Chancen für Touristen, Arbeitsplätzen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden, Magnet für andere Attraktivitäten des Landes etc. Ja selbst in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gelingt es, von angeblich perfekten Lösungen zugunsten des Menschen und der Natur die Finger zu lassen. Erfolg ruht auf guten Lösungen, eben nicht auf perfekten! Warum quälen sich die Niedersachsen mit dieser "never ending story" ständig mit solchen Fragen und hanebüchenden "Konzepten"? Wo bleibt beispielsweise das Wirtschaftsministerium bei den ständigen Klagen der Gewerbetreibenden rund um das Meer? Warum definiert keine staatliche Stelle die Ressourcen an zusätzlichen Arbeitsplätzen bei einer ausgewogenen StM-Verordnung? Liegt es an den zunehmend leiser werdenden Geschäftsleuten und Tourisimusmanagern vor Ort? Warum erinnern viele Diskussionen der Nabu an Projekte einer fünften Schulklasse "Wir untersuchen heute mit einem Reagenzglas den See."? Die wirklichen Fragen sollten sein: 1. Was muss passieren, damit es attraktiv bleibt bzw. wieder wird, ein Gewerbe am Steinhuder Meer weiterhin aus zu üben? 2. Welche Hemmnisse müssen beseitigt bzw. abgebaut werden? 3. Was muss für die Leistungssportler inklusive derer Jugendarbeit forciert werden? 4. In welchen Feldern sind die Belange des Naturschutzes übererfüllt? Wenn es gelänge, solche Fragen - gespickt mit Lautenbachschem Humor - zu diskutieren, kämen wir in der Sache weiter. Freundliche Grüße aus Hannover Bernd Friedlein Name: Wilhelm Lautenbach Email: WilhelmLautenbach@web.de Datum: Dienstag, 3 Januar, 2006 um 16:05:18 Kommentar: Der Naturschutzbund (Herr Nagel) mahnt am 22.12.05 in der HAZ: Wasservögel dürften nicht zu sehr gestört werden, sonst leide die Fitness und damit das Brutverhalten. Weiß Herr Nagel eigentlich, wie viele Menschen ob jung oder alt, durch den Sport in der Natur darum bemüht sind, ihre eigene Fitness zu erhalten und damit immense Kosteneinsparungen zum Wohle auch der Naturschützer bewirken? Kennt jemand Segler, Wanderer, Radfahrer oder Spaziergänger, die mit der Keule hinter Löffel- und Schnatterenten herlaufen, schwimmen oder fahren um deren Brutverhalten zu beeinträchtigen? Uns vom Steg 29 sind jedenfalls keine bekannt. Wir lieben und respektieren die Natur in der wir uns bewegen, der NABU trachtet aber offensichtlich danach, möglichst alle Menschen aus der Natur zu verbannen und sich selbst an die Spitze aller Vögel zu stellen. Hoffentlich lässt seine Fitness das zu, den Vogel abgeschossen hat er jedenfalls mit diesem Artikel. Wilhelm Lautenbach Hannover Name: Carl Riebe Email: carl@riebe-steinhude.de Datum: Dienstag, 3 Januar, 2006 um 08:44:40 Kommentar: Ausgabe: HAZ Datum: 03.01.2006 Leserbrief Naturschützer mit Scheuklappen Zum Bericht „Winterfahrverbot reicht nicht aus“ in der Leine-Zeitung vom 22. Dezember: Eigentlich verdienen die Aussagen der „Naturschützer“ keine Reaktion, denn die mit Scheuklappen vorgetragenen Beiträge sind anmaßend und so Menschen unfreundlich, dass sie sich selbst ad absurdum führen. Natürlich ist Naturschutz wichtig, es ist auch eine besondere Freude nicht nur für die Naturschützer, wenn immer mehr Vögel am See zu verzeichnen sind. Wenn der Fischreiher im Sommer in den heimischen Garten kommt, sich Frösche und Goldfische aus dem Gartenteich klaut! Wenn im Sommer Familien von Schwänen, Enten und Tauchern in unseren Häfen ihre Jungen aufziehen und sich überhaupt nicht von den Booten stören lassen. Das ist eben Natur, das ist ein Nebeneinander von Mensch und Tier und es gibt wohl niemanden, der den Tieren die Nutzung der Privatsphäre verbietet, so wie diese Herren dem Menschen am liebsten alles verbieten wollen. Diesen Willen zu einem verträglichen Miteinander von Mensch und Tier vermisse ich daher gerade bei den Naturschützern! Die Natur muss geschützt werden muss, aber doch nicht um den Preis, den Menschen aus dieser Natur ausschließen zu wollen, denn dieser ist auch Teil dieser Natur! Aber es ist auch die vornehmste Aufgabe dieser Spezies Mensch, ihre Jugendlichen ehrenamtlich, in der Freizeit, an einen gesunden Sport heran zu führen, statt diese in Diskos, in Bahnhofsvorhallen oder sonstigen windigen Räumen herum lungern zu lassen. Auch ist es genau so notwendig, für Arbeitsplätze und einen intakten Wirtschaftsraum zu sorgen, um der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich die Pflege der Natur, wie hier praktiziert, überhaupt leisten zu können. Karl-Heinz Schade, Großenheidorn Email: bergsiek@bergsiek.de Datum: Freitag, 21 Oktober, 2005 um 14:21:25 Kommentar: Die Beobachtungen von Herrn Lauterbach entsprechen der Realität! Das Steinhuder Meer ist in überwiegenden Teilen ein verschlammter See. Nur im Frühjahr ist es möglich ohne Probleme das Gewässer zu befahren. Sinkt der Wasserstand um 10 cm, kommt das Ausmaß des Problems voll zum Tragen. Für mich bleibt das Vorgehen der Entschlammungsmaßnahmen ein Buch mit 7 Siegeln! Als vor 2 Jahren im Bereich unseres Steges, ca. 200 m östlich vom Pilz, entschlammt wurde, waren alle glücklich über die sogenannten Entschlammungsarbeiten. Gestern beim Kranen des Bootes, 40 cm unter der Wasseroberfläche, nur Schlamm!! Das bedeutet doch für mich: Die Mengen, die entfernt worden sind, werden durch nachrückende Schlammbänke aus der Mitte des Sees umgehend ersetzt.Oder gibt es einen anderen Sachverhalt? Name: Carl Riebe Email: carl@riebe-steinhude.de Datum: Donnerstag, 13 Oktober, 2005 um 22:12:07 Kommentar: Lieber Herr Lautenbach, ich verweise auf den Beitrag unter "Aktuelles" / Bericht der Leine-Zeitung vom 13.7.2005: Bei den Pflanzen handelt es sich um Laichkraut, die in natürlichen Gewässern durchaus gewünscht sind. Name: Wilhelm Lautenbach Email: WilhelmLautenbach@web.de Datum: Mittwoch, 5 Oktober, 2005 um 11:05:14 Kommentar: Zur Information: wir haben gestern unser Boot am Holunderweg gekrant, mit 70 cm Tiefgang kamen wir westlich der Takelpfähle nur mit kräftigen staken durch den Schlamm. Östlich soll es noch flacher sein. Grüße Wilhelm Lautenbach Steg 29 Name: Wilhelm Lautenbach Email: WilhelmLautenbach@web.de Datum: Montag, 19 September, 2005 um 13:12:14 Kommentar: Zur Information: Wir waren am letzten Wochenende segeln, im Bereich Hagenburger Kanal bis zur Insel Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach Steggemeinschaft Steg 29 Name: Wilhelm Lautenbach Email: WilhelmLautenbach@web.de Datum: Montag, 19 September, 2005 um 13:11:13 Kommentar: Zur Information: Wir waren am letzten Wochenende mehrmals segeln, im Bereich Hagenburger Kanal bis zur Insel Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach Steggemeinschaft Steg 29 Name: Thomas Bergsiek Email: Bergsiek@Bergsiek.de Datum: Freitag, 1 Juli, 2005 um 15:00:49 Kommentar: Neben einem jahreszeitlich bedingt reduzierten Wasserstand ist mir bei meinen Segeltouren aufgefallen, dass speziell im Nordosten des Meeres auf einer Länge zwischen Weißer Düne und Moorhütte bis zur Mitte des Sees erhebliche Beeinträchtigungen durch Schlammbänke bestehen! Ebenfalls gibt es schon wieder kleine Felder mit treibenden Wasserpflanzen! Vor der Badeinsel in Steinhude konnte man sogar Pflanzen erkennen, die fest mit dem Grund verbunden waren! Die eingeleiteten Entschlammungsmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Versäumnisse der vergangenen Jahre zu kompensieren! Erhebliche Anstrengungen sind nach wie vor notwendig, um dieses schöne Segelrevier zu erhalten! Name: Bernd Friedlein Email: info@mvw-training.de Datum: Dienstag, 8 März, 2005 um 10:59:37 Kommentar: Sehr geehrter Herr Bibow, mit dem "in den Rücken fallen" ist das so eine Sache. Für Leute, die mit Herzblut die Sache Steinhuder-Meer vertreten ist es legitim, sich unterschiedlicher Strategien und Härtegraden in den Interventionen zu bedienen. Fakt ist, dass Carl Riebe mit seinen Leuten durchgängig Erfolge in den letzten Jahren aufweisen kann, die haben alle wichtigen Ziele erreicht! Für mich ist es eher selten, Anerkennung auszusprechen, hier mache ich es einmal und appeliere an die Einsicht für die Chancen, unterschiedliche Konfrontationsstile zueinander zu bringen. Freundliche Grüße aus Hannover Bernd Friedlein Name: Michael Bibow, Verkehrsverein Mardorf Email: tourist-info-mardorf@t-online.de Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 13:48:51 Kommentar: Sehr geehrter Vorstand der Notgemeinschaft, schade, dass Sie Ihre Teilnahme am Ortstermin am Montag, den 21.2.05 um 14 Uhr 30 abgesagt haben. Dort am Meerbachwehr wäre Gelegenheit gewesen, um auch Ihre Meinung der interessierten Presse mitzuteilen. Wenn die Veranstaltung nicht Ihren Geschmack getroffen hat, ist das natürlich Ihre Angelegenheit. Sie sollten aber nicht Mitstreiter diskreditieren, indem Sie Ihnen vorwerfen, sich "produzieren" zu wollen, was auch immer Sie damit meinen. Für unsere Wirtschaft und unsere Segler ist der Wasserstand ein wichtiges Thema. Nach eigenem Bekunden der Notgemeinschaft doch wohl auch? Deshalb erstaunt es uns doch ein wenig, dass Sie uns mit Ihren Äußerungen in den Rücken fallen. Wir tun das schließlich auch nicht, wenn Sie mit Ihren "senbibleren" Maßnahmen arbeiten. Fakt ist doch, dass wir mit unserer Aktion, die von der Wettfahrtgemeinschaft hervorragend begleitet wurde, zum ersten Mal den untrüglichen Beweis erbracht haben, dass über das erlaubte Mass hinaus Wasser in den Meerbach abgelassen wird. Ich bin sicher, dass sich in Zukunft die Wasserregelung näher an den Vorschriften orientieren wird. Im Interesse der Wirtschaft und der Segler wünschen wir der Notgemeinschaft weiterhin viel Erfolg. Michael Bibow Verkehrsverein Mardorf Name: Carl Riebe Email: carl@riebe-steinhude.de Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 10:26:08 Kommentar: Sehr geehrter Herr Schmock, auch wenn wir uns nicht wie Herr Bibow und andere in der Presse "produzieren", beschäftigen wir uns schon seit langem mit diesem Problem. Nach der Umorganisation der Verwaltung (Abschaffung der Bezirksregierung u.a.) bemühen wir uns z.Z. um neue Kontakte. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, daß es taktisch klüger ist, mit den Leuten vernünftig umzugehen, als das Problem "unsensibel" an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie können aber sicher sein, daß wir geeignete Maßnahmen ergreifen, falls wir weiterhin von Amt zu Amt weitergereicht werden und das Problem nicht zur Zufriedenheit aller Nutzer gelöst wird. Name: Ralph Schmock Email: Ralph_Schmock@gmx.de Datum: Donnerstag, 24 Februar, 2005 um 13:33:11 Kommentar: Ich habe in der HAZ gelesen, daß momentan schon wieder große Mengen Wasser (ca. 1200-1500 L/s) aus dem Steinhuder Meer abgelassen werden, obwohl der Sollwasserstand noch nicht erreicht ist. Weiß jemand Näheres? Gruß, Ralph Name: Andreas Abeln Email: andreas-abeln@web.de Datum: Donnerstag, 17 Februar, 2005 um 17:07:13 Kommentar: Wie ich den Presseberichten entnehme, ist der (Entschlammungs-)Bagger klar zum Einsatz. Ich wünsche den Schaffenden viel Erfolg und den verbliebenen Seglern endlich wieder dauerhaft mehr als eine Handbreit unterm Kiel. Mast und Schotbruch! Andreas Abeln Name: webmaster Datum: Freitag, 17 Dezember, 2004 um 14:25:54 Kommentar: Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr und denkt daran Liebe ist alles,was man braucht. Name: Bernd Friedlein Email: info@mvw-training.de Datum: Dienstag, 14 Dezember, 2004 um 21:50:44 Kommentar: Liebe Segelfreunde, 2004 war durchweg ein gelungenes Jahr. Super Wasserstand und - trotz aller skeptischen Betrachtungen - kein problematisches Kraut!! Bleibt die Frage nach dem aktuellen Sinn des Winterfahrverbots. Lasst uns das doch für die nächsten Monate diskutieren! Liebe Grüße aus Hannover und allzeit ......., möglichst bald auch im Winter Euer Bernd Friedlein Name: Bernd Friedlein Email: info@mvw-training.de Datum: Dienstag, 14 Dezember, 2004 um 21:50:36 Kommentar: Liebe Segelfreunde, 2004 war durchweg ein gelungenes Jahr. Super Wasserstand und - trotz aller skeptischen Betrachtungen - kein problematisches Kraut!! Bleibt die Frage nach dem aktuellen Sinn des Winterfahrverbots. Lasst uns das doch für die nächsten Monate diskutieren! Liebe Grüße aus Hannover und allzeit ......., möglichst bald auch im Winter Euer Bernd Friedlein Name: Jost Koller Email: jost.koller@arcor.de Datum: Mittwoch, 18 August, 2004 um 08:57:50 Kommentar: Am letzten Wochenende (15.8.04) habe ich auf der Strecke Badeinsel -> Ostenmeer zahlreiche Stellen mit Wasserpflanzen gesehen, z.T. bis dicht an die Wasseroberfläche reichend. Möglicherweise kommt das Pflanzenwachstum jetzt mit Verspätung doch noch. Ob es sich um die Wasserpest handelt, weiß ich leider nicht. Gruß, Jost Koller Name: Thomas Bergsiek Email: Bergsiek@Bergsiek.de Datum: Freitag, 30 Juli, 2004 um 08:48:14 Kommentar: Bei meinem Segeltörn am 29.7.04 ist mir aufgefallen, dass sich das Wasser ziemlich aufgeklart hat. Stellenweise kann man beim Befahren des Gewässers bis auf den Grund schauen. Ebenfalls gibt es einige flache Stellen. 1. circa 500m östlich des Wilhelmsteins 2. " 800m südlich des Nordufers in Verlängerung des SCMA 3. " 500m vor der Moorhütte Die Untiefen sind ca 60 bis 70 cm flach, und sind aus meiner Sicht auf die Verschlammung zurückzuführen. Vielleicht könnte man bei weiteren Entschlammungsmaßnahmen diese Stellen bearbeiten! Name: Heike Held Email: b.h.held@hilcom-online.de Datum: Montag, 14 Juni, 2004 um 17:32:14 Kommentar: Hallo liebe Segler, die Bez.Reg. ist den Hinweisen die ich gemeldet habe nachgegangen und die Stellen die beschrieben wurden, wurden überprüft. Nennenswerte Krautfelder wurden nicht gesichtet. Die Wasserschutzpolizei ist am Dienstag,den 08.06.4 schon einmal den See komplett abgefahren und hat nichts endeckt.Am Mittwoch den 09.06.04 ist ein Beamter der Bez.Reg. nochmals mit der Wapo rausgefahren und hat auch die von mir beschriebenen Stellen gesichtet und nichts gefunden.Die Wasserpflanzen die gesehen worden sind, ist keine Wasserpest, sondern ganz normale Wasserpflanzen die in den See gehören. Der See steht auch Seitens der Bez.Reg. unter Beobachtung und wie mir mitgeteilt wurde, fährt die Wapo regelmäßig den See ab um rechtzeitig reagieren zu können. Sollte die Wasserpest sich wieder verbreiten, so können die Mähboote wieder eingesetzt werden. Sollte sich was neues ergeben, so werde ich Euch darüber sofort informieren. Eure Heike Held Name: Jörg Sürie Email: sue.joe@web.de Datum: Freitag, 11 Juni, 2004 um 15:49:21 Kommentar: Guten Tag. Fassen wir's kurz zusammen: - das Steinhuder Meer "gehört" dem Land Niedersachsen - das Land Niedersachsen leidet unter chronischem Geldmangel - die Erhaltung/Verbesserung des Steinhuder Meeres würde die Eigentümerin viel Geld kosten - die Nutzer (SeglerInnen) erbitten eine Verbesserung der Gesamtsituation seitens der Eigentümerin - die Erhaltung/Verbesserung des Steinhuder Meeres würde die Eigentümerin viel Geld kosten - usw. Durchhalten! Handbreit (krautfrei)... Jörg Name: Heike Held Email: b.h.held@hilcom-online.de Datum: Freitag, 4 Juni, 2004 um 16:58:37 Kommentar: Hallo liebe Segler, habe Eure Nachrichten und Infos gelesen. Eine Anfrage an die Bezirksregierung, mit den Beobachtungen, habe ich soeben abgeschickt. Sobald mir eine konkrete Rückinfo vorliegt, gebe ich sie an Euch weiter. Behaltet bitte die Dinge im Auge und wenn Ihr noch mehr Beobachtungen hab, dann könnt Ihr sie mir auch direkt an meine Adresse mailen! Viele Grüße Eure Heike Held Name: Andreas Abeln Email: andreas-abeln@web Datum: Donnerstag, 3 Juni, 2004 um 17:54:37 Kommentar: Die Einrichtung eines Fonds ist sicherlich eine gute Idee. Ich fürchte allerdings, das die Summe aller Einnahmen gerade mal den berühmten Tropfen auf dem heissen Stein ausmachen. Ich glaube, man muß weiterhin den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen, in letzter Konsequenz durch einen Boykott aller Segler in 2005. Was würde wohl passieren, wenn im nächsten Jahr kein, aber wirklich überhaupt kein Segler einen Liegeplatz bucht. D.h. 1 Jahr Verzicht auf unser so geliebtes Hobby, aber eine Chance, das dann wirklich etwas passiert. Ich fürchte nur, dass diesem Boykott nur ein Teil der Segler folgen und somit die Aktion kaum Wirkung zeigen würde. Was bleibt ist die Hoffnung, nur auf was? Ich wünsche allen Seglern die ach so nötige Handbreit Wasser unterm Kiel. Andreas Abeln Name: Thomas Bergsiek Email: Bergsiek@Bergsiek.de Datum: Mittwoch, 2 Juni, 2004 um 16:57:33 Kommentar: Bei meinem Segeltörn am Pfingstsonnabend ist mir aufgefallen,dass sich das Wasser wieder ziemlich aufgeklart hat. Etwa 500 m westlich der Moorhütte hatte ich eine Grundberührung. Als ich ins Wasser blickte, konnte ich auf dem Grund den Sandboden erkennen. Auf dem Rückweg erkannte ich im Bereich der Weissen Düne schon wieder erste Wasserpflanzen kurz unterhalb der Wasseroberfläche! Die Folgen der Aufklarung des Steinhuder Meeres haben wir Segler ja nun schon verstärkt kennengelernt. Gegenüber Veränderungen in der Natur, wie Diese, sind wir Menschen nun einmal machtlos. Obwohl die Landesregierung für die Pflege der Gewässer zuständig ist, glaube ich nicht, das von deren Seite alles getan wird, um das Steinhuder Meer als attraktives Naherholungsgebiet zu erhalten. Wahrscheinlich fehlen dazu auch mittlerweile die finanziellen Möglichkeiten. Also bleibt uns Seglern nichts anderes übrig als zu gehen, oder sich mit der vorhandenen Situation zu begnügen. Eine Alternative wäre vieleicht, wie von meinem Vorredner bereits angeführt,eine Stiftung zu gründen, aus deren eingezahlten Mitteln, die Segler selbst für die Erhaltung ihres Meeres etwas tun wollen! Mast und Schotbruch! Thomas Bergsiek Name: Bernd Friedlein Email: mvw-traiining@t-online.de Datum: Dienstag, 1 Juni, 2004 um 12:41:03 Kommentar: Liebe Steinhuder Meer-Freunde, wir haben am 29.05.04 schon die ersten größeren Krautfelder gesichtet, und zwar auf der Linie Steinhuder Hafen - Badeinsel - Baltischer Club. Gleichzeitig hören wir über die Fernabfrage "Pegel Wilhelmstein" auch wieder einen kontinuierlichen Rückgang des Wasserstandes (119 zu 114, und das innerhalb von 4 Tagen). Und zuguterletzt: Der "Reingucksteg" am Hagenburger Kanal, jahrelang für Touristen eine nette Geste, ist im dritten Jahr auch nicht mehr aufgebaut. Letzteres mag für einige eine unbedeutende Kleinigkeit bedeuten, zeigt jedoch in der Gesamtschau einiges über die Qualität der Sanierungskonzepte. Allzeit krautfreies Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein Name: Willy Goronczy, Segelverein Nienburg Email: willy.goronczy@t-online.de Datum: Sonntag, 30 Mai, 2004 um 02:08:48 Kommentar: Klarwasser im Steinhuder Meer. Gibt es 2004 wieder eine neue Verkrautung? Was tut die Landesregierung ? Was können wir Segler tun ? Liebe Segelfreunde, das Wasser im "Meer" wird seit Pfingsten wieder klarer. Vor einer Woche war es noch trüb/grün, jetzt kann man teilweise wieder den Grund sehen. Dies läßt Schlimmes befürchten. Wiederholt sich die Situation der Jahre 2000 bis 2002 mit einer Verkrautung bis zu 2/3 der Wasserfläche? Die Notgemeinschaft - als Sprachrohr - sollte die Situation genau beobachten und die zuständigen Stellen informieren. Hat die Landesregierung ein Konzept, wenn es zu einer erneuten Verkrautung kommt ? Die Landesregierung hatte 2002 - noch in der Opposition - versprochen sich intensiver als ihre Vorgänger um die Sanierung zu kümmern und dies auch im Koalitionsvertrag erwähnt. Über die Errichtung eines neuen Polders im Mardorfer Feld wurde berichtet. Es war zu erfahren, daß verschiedene Institutionen und Behörden in diesem Zusammenhang ein Sanierungskonzept zur Entschlammung im Auftrage der Landesregierung erarbeitet haben und insofern das Versprechen auch ernst genommen wird. Leider ist die Finanzierung nicht gesichert, weil die Landeskasse leer ist und nach Presseberichten 2005 1,9 Mrd. € fehlen werden. Es ist daher anzunehmen, daß die Sanierung des "Meeres" nicht die höchste Priorität haben wird. Die Liegeplatzgebühren allein werden nicht reichen und die Gebühreneinnahmen der letzten Jahre - in Millionenhöhe - sind weg. Obwohl die alte Landesregierung die Gebühren extra für die Entschlammung angehoben hat, verschlechterte sich die Situation ständig . Für fehlerhafte und unzureichende - vielleicht auch für zweckfremde - Maßnahmen wurde viel Geld - das heute fehlt - ausgegeben. Dazu haben in den letzten 15 Jahren über 2000 Segler das Meer frustriert verlassen, deren Gebühren auch fehlen. Für mich stellt sich die Frage: Was können wir Segler tun ? Lamentieren und schimpfen über die Fehler der Vergangenheit wird uns nicht weiterhelfen, wenn wir wieder mehr Spaß an unserem Hobby haben wollen. Folgenden Vorschlag möchte ich deshalb zur Diskussion stellen: Die Segler zahlen die Liegeplatzgebühren mit einem zeitlich begrenzten Zuschlag (z. B. 25 € über 3 Jahre, falls dies reicht) nicht mehr in die Landeskasse sondern auf ein Sonderkonto für die Sanierung. Die Mittel dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Der hoffentlich erfolgreiche Einsatz ist gegenüber den Seglern (Gebührenzahlern) offen zu legen. Möglicherweise wäre auch die Einrichtung einer Stiftung z. B. "Rettet das Steinuder Meer" sinnvoll. Die Notgemeinschaft sollte die Diskussion darüber und Verhandlungen mit dem Land dazu führen. Die Landesregierung soll angeordnet haben, den Betriebsplan für das Wasserhaltungskonzept (s. Bericht der Notgemeinschaft vom 17.9.2003) konsequent zu beachten und läßt dies auch überwachen, um eine Situation wie 2003 zu verhindern. Die derzeit noch zuständige Bezirksregierung (wird Ende 2004 aufgelöst) hat zum Wasserstand, wie zu lesen war, in der Vergangenheit keine eindeutige Position vertreten. Dies war vermutlich im letzten Sommer auch ein Beitrag – wenn auch nur ein kleiner - zum niedrigsten Pegelstand der letzten Jahrzehnte. Name: Jost Koller Email: jost.koller@arcor.de Datum: Donnerstag, 15 April, 2004 um 10:53:42 Kommentar: @Clemens Kühn Hallo, ich finde es als Segler und überzeugter Naturfreund beschämend, mit wie wenig logischem Sachverstand die Bemühungen der Notgemeinschaft betrachtet werden. Selbstverständlich werden Behörden und Politiker angemahnt, denn so ist das nun mal in einer Demokratie. Diese Menschen wurden von der Mehrheit der Wähler extra gewählt, um ihnen die Macht zu geben, Gesetze und Verordnungen zu erlassen, die ihrerseits dann z.B. den Meerbach-Abfluß regeln (sollen). Und wo wir schon dabei sind: "wie kann es sein, dass der Meerbach immer voll ist, das Meer aber zu wenig Wasser hat" Ganz einfach, Kausalität benutzen! Gerade _weil_ der Meerbach immer voll war, hatte das Steinhuder Meer zu wenig Wasser. Jedenfalls war das so vor einem Jahr. Ebenso halte ich es für Unfug, daß der private Düngemittelverbrauch maßgeblich zur Eutrophierung des Steinhuder Meeres beigetragen hat. In Wahrheit ist das wohl eher die exzessiv betriebene Landwirtschaft in den zahlreichen umliegenden Feldern. Und warum wurde die Landwirtschaft so exzessiv betrieben? Weil es Gesetze von - ja raten Sie mal - _Politikern_ gab, die Abnahmegarantien für landwirtschaftliche Produkte einführten. Unbewiesen ist ferner die Behauptung, eine Entschlammung des Steinhuder Meeres würde eine Verkrautung bewirken. Die vor einigen Jahren entstandene Klarwassersituation bewirkte eine Verkrautung, da Licht bis auf den Meeresboden vordringen konnte. Die Ursachen der Wasserklärung zu finden und evtl. Gegenmaßnahmen einzuleiten sind Mittel, eine Verkrautung zu verhindern, sicher nicht eine beabsichtigte oder auch nur hingenommene Verschlammung des Steinhuder Meeres. "Die Schuttzstation besuchen, etwas mit nach Hause nehmen und danach handeln". Genau, am besten 1kg Schlamm mit nach Hause nehmen und alle Nachbarn zu selbigem Handeln auffordern. Dann wird eine komplette Vermoorung des Steinhuder Meeres vielleicht noch zu verhindern sein. Mit freundlichem Meergruß, Jost Koller P.S.: Daß mein Nachbar Politiker ist, und zusätzlich das Meer kennt, war mir neu. Danke aber für den Hinweis. Ich dachte immer, er ist Ingenieur, aber so kann man sich irren. Name: Gerd Schlöter Email: - Datum: Mittwoch, 17 März, 2004 um 20:46:11 Kommentar: Wollte nur auf ein aufschlussreiches Projekt zum Thema Gewässerschutz Eutrophierung hinweisen. Passt ja zur Situation am Steinhuder Meer. http://www.hochwasser-special.de/index.htm Name: Clemens Kühn Email: Clemens.kuehn@mbox.acb.uni-hannover.de Datum: Samstag, 6 März, 2004 um 01:13:59 Kommentar: Hallo, ich finde es als Segler und überzeugter Naturfreund beschämend, mit wie wenig Weitblick die Probleme am Steinhuder Meer betrachtet werden. Ob es nun Verschlammung, Verkrautung oder der Wasserstand ist, stets werden "die Behörden" angemahnt, oder "die Politiker", die nichts tun; sind wir alle Opfer? Neulich sah ich in Neustadt Torfsäcke von ASB...können die das Moor jetzt schon direkt den Leuten verkaufen, die den Niedergang desselben verfolgen konnten? Wer von der Notgemeinschaft hat schon darafu hingewiesen, dass sich die zur Verfügung stehende Grundwassermenge mit der Entwässerung der angrenzenden Feuchtgebiete (und das Wasser fließt vom Meer weg) in Verbindung bringen lassen könnte? Welcher Fischer hat schon einmal darüber nachgedacht, was die vielen Haubentaucher so fressen, statt auf den Kormoran zu fluchen? Warum fällt niemandem auf, dass man Phosphat als Dünger auf seinen Rasen wirft und zuviel Phosphat im Steinhuder Meer eine Verkrautung bewirkt. Und wenn der Schlamm rausgeholt wird, ist damit zu rechnen, dass es eher schlimmer wird mit den Pflanzen. Und was den Wasserstand angeht: wie kann es sein, dass der Meerbach immer voll ist, das Meer aber zu wenig Wasser hat. Es stand in der Leine-Zeitung: weniger Wasser im Meerbach hieße weniger Fische, und da sind die Angler und Bauern dagegen. Wie man es dreht und wendet: das Problem ist weiß Gott nicht die Natur oder der Politiker - der im Übrigen ein Nachbar von Ihnen ist und das Meer kennt. Das Problem ist: Immer wenn jemand etwas anschieben will, damit das Meer gesundet, schreit irgendwo eine Interessengruppe auf: Wirtschaft, Segeln, Angeln, Wandern, Blumen in Torf pflanzen, geringe Abwassergebühr zahlen... Man kann nicht alles haben. So sieht zumindest kein Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie aus. Die Schuttzstation besuchen, etwas mit nach Hause nehmen und danach handeln, ist mein Vorschlag an alle, die so gerne Segeln und Angeln wie ich. Mit freundlichem Meergruß Clemens Kühn Name: Z. & W. Steggemeinschaft Email: Wilhelm Lautenbach@web.de Datum: Samstag, 28 Februar, 2004 um 08:08:15 Kommentar: Glückwunsch an den alten und neuen Vorstand, die Versammlung hat uns sehr deutlich gemacht, welche arbeitsintensive Zeit und Hartnäckigkeit nötig ist, um kleine Erfolge erreichen zu können. Weiter so! Wilhelm Lautenbach Steg 29 Name: Heike Held Email: b.h.held@hilcom-online.de Datum: Dienstag, 27 Januar, 2004 um 17:41:56 Kommentar: Ich glaube wenn ein einflusreicher Politiker aus der Bez.Reg. selber Segler am Steinhuder Meer wäre, was meint Ihr alle, wie schnell und intensiv man sich um die Angelegenheit kümmern würde! Aber hier ist es ja nur das zahlend Wählergesindel, das man nur bis zur nächsten Wahl hinhalten muß, um dann wieder leere Versprechungen machen zu können. Für mich ist das bald ehr wie eine Diktatur und keine Demokratie mehr. Wir sehen uns ALLE bei der Versammlung. Gruß Heike Held Name: Jost Koller Email: jost.koller@arcor.de Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 08:27:35 Kommentar: Sehr geehrter Herr Riebe, haben Sie eigentlich als Vorsitzender der Notgemeinschaft z.B. in einem Leserbrief Stellung genommen zur der - gelinde gesagt - arroganten Aussage der Pressesprecherin der Bezirksregierung, Frau Zügge in der NP? Ich halte es für wichtig, wenn solche Sätze nicht unwidersprochen stehenbleiben, sondern - am besten mit Fakten über die früehere Tiefe des Steinhuder Meeres (kennt noch jemand die Deipentonnen?) - widerlegt werden. Mit freundlichem Gruß, J. Koller Name: Bernd Friedlein Email: mvw-training@t-online.de Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 14:02:02 Kommentar: Lieber Carl Riebe, danke für Ihren Hinweis. Natürlich sind unsere Beobachtungen eher von Laienhaftigkeit als von profundem Sachverstand auf diesem Gebiet geprägt. Dennoch bleibt der Eindruck, dass seitens der Behörden eben nicht mit allen Mitteln daran gearbeitet wird, für die kommende Saison einen entsprechenden Zustand wieder herzustellen. Ich hoffe sehr, dass im Rahmen der Februar-Sitzung der Notgemeinschaft Steinhuder Meer in offener und klarer Form entsprechende Maßnahmen verlässlich beschrieben werden. Allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein Name: Carl Riebe Email: carl.riebe.sen@t-online.de Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 06:47:59 Kommentar: Liebe Leute, wenn ich mir die Meinungen der vergangenen Tage ansehe, muß ich Ihnen sagen, daß Sie auch Windrichtung und Windstärke berücksichtigen müssen, wenn Sie den Pegel ablesen. Nur so bekommen Sie einigermaßen objektive Werte. Tatsache ist, daß der Wasserstand vom 3.12.2003 bis dato um etwa 15 cm gestiegen ist. Es fehlen zwar immer noch mindestens 20 cm, bis der erforderliche Winterwasserstand erreicht ist. Aber auf Grund der derzeitigen Wetterlage bleibt zu hoffen, daß noch einiges dazu kommt, wenn sich die Behörden mit der Wasserabgabe an den Meerbach weiterhin so zurückhalten, wie sie es in der letzten Zeit getan haben. Carl Riebe, Vorsitzender NG Name: Bernd Friedlein Email: mvw-training@t-online.de Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 01:58:49 Kommentar: Liebe (r) Leschnem, in der Tat: 11.01.: 1,06, 12.01.: 0,99, 18.01.: 110,00. Sollte neben den sogenannten "Lecks", welche angeblich irgendwelche Pächter aus Eigeninteressen verursachten, auch die offizielle Wasserabgabe der Bez.-Reg. Hannover eine Rolle spielen, wäre dies wirklich spannend und gelinde gesagt: eine Sauerei! Für 2004 allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein Name: Bernd Friedlein Email: mvw-training@t-online.de Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 01:58:39 Kommentar: Liebe (r) Leschnem, in der Tat: 11.01.: 1,06, 12.01.: 0,99, 18.01.: 110,00. Sollte neben den sogenannten "Lecks", welche angeblich irgendwelche Pächter aus Eigeninteressen verursachten, auch die offizielle Wasserabgabe der Bez.-Reg. Hannover eine Rolle spielen, wäre dies wirklich spannend und gelinde gesagt: eine Sauerei! Für 2004 allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein Name: leschnem Email: leschnem@gmx.de Datum: Montag, 12 Januar, 2004 um 17:15:13 Kommentar: Hallo Alle! Wasserstand am 06.01.04 = 1,02 m Wasserstand am 08.01.04 = 1,02 m Wasserstand am 09.01.04 = 1,03 m starkes Regenwochenende 25 ltr./m² Wasserstand am 12.01.04 = 1,01 m ?? MfG T.Leschnem Name: Andreas Abeln Email: andreas-abeln@web.de Datum: Montag, 12 Januar, 2004 um 15:17:32 Kommentar: Die Äußerungen der Pressesprecherin Frau Zügge in der NP v. 5.1.04 empfinde ich als blanken Zynismus. Erst versäumen die Verantwortlichen über Jahre hinweg die rechtzeitige Entschlammung, und dann sind am Ende wir Segler selber Schuld, weil unsere Boote zu groß sind. Unser Schiff hat einem Tiefgang von 85 cm und befuhr 20 Jahre lang problemlos das Steinhuder Meer, was heute leider nicht mehr möglich ist. Schade! Ich wünsche allen Seglern die sprichwörtliche Handbreit unterm Kiel, die mir leider auf diesem Gewässer fehlt. Andreas Abeln Name: Thomas Bergsiek Email: Bergsiek@Bergsiek.de Datum: Freitag, 9 Januar, 2004 um 14:53:34 Kommentar: Lieber Herr Koller, mit Interesse habe ich Ihren und auch andere Beiträge zu dem "Problemfall Steinhuder Meer" gelesen. Denen ist nichts hinzuzufügen. Leider bewegt sich in dieser Sache viel zu wenig. Die eingeleiteten Entschlammungsmaßnahmen vom letzten Jahr waren einmal wieder nur der berühmte Tropfen auf den besagten Stein. Vor der Landtagswahl gaben sich die Politiker am Steinhuder Meer die Klinke in die Hand, um zu versichern, dass sie das Problem Steinhuder Meer umgehend angehen würden! Nicht viel ist davon übriggeblieben! So bleibt vorerst nur die Hoffnung, das sich der Pegel bis zum Saisonauftakt durch erhebliche Niederschläge erholt, um wenigstens einigermaßen über die Runden(den Schlamm) zu kommen. Mast und Schotbruch, und immer ein Handbreit Wasser unterm Kiel! Name: Jost Koller Email: jost.koller@arcor.de Datum: Freitag, 9 Januar, 2004 um 10:04:26 Kommentar: In einer kritischen Mail als Antwort auf meinen Vorschlag vom 28.11.03 wurde ich darauf hingewiesen, daß die regelmäßige Veröffentlichung des (zu niedrigen) Wasserstandes des Steinhuder Meeres dessem Image schaden würde o. könnte. Selbst wenn das so wäre, wäre das ein Nachteil? Glaubt denn jemand ernsthaft, daß Einsicht oder Vernunft Motor des Handelns der Bezirksregierung ist und dieses dann das Steinhuder Meer nicht weiter verkommen läßt? Oder ist es nicht vielmehr so, daß Politiker und Behörden erst dann reagieren d.h. handeln, wenn die (dann meist schon katastrophale) Lage sie dazu zwingt? (s. z.B. Asylgesetz...) Tatsache ist, das "Image" des Steinhuder Meeres hat schon längst Schaden genommen, wie man nicht nur an Aktionen wie "zu Fuß durch's Steinhuder Meer" des letzten Jahres sehen kann, sondern auch am Belächeltwerden von ehemaligen Segelfreunden, die ihr Segelrevier schon seit einiger Zeit auf nicht-verschlammende Gewässer umgestellt haben (Müritz, Holland etc.). Der öffentliche Druck, auch durch regelmäßige Wasserstands- veröffentlichungen kann nicht groß genug sein, um zumindest ein wenig für den Erhalt des Steinhuder Meeres zu bewegen. Wenn erst die meisten Segler weg sind und auch die Tourismusbranche dauerhaft signifikante Einbußen verzeichnet, wird es zu spät sein. Der Wasserstand des Steinhuder Meeres war kurz vor Silvester ca. 36.76m ü.NN (+- 1cm) und damit mind. 15-20cm weniger als zu dieser Zeit üblich. Name: leschnem Email: leschnem@gmx.de Datum: Mittwoch, 7 Januar, 2004 um 16:11:03 Kommentar: Artikel in "Neue Presse" vom 05.01.04 "Verbandschef fordert: Politik und Behörde müssen endlich handeln" Die Antwort der Pressesprecherin C.Zügge von der Bezirksregierung macht die Problematik deutlich. Eine ganze Region, Wirtschaft und Einzelexistenzen werden scheitern an der Arroganz, ja Feudalherrenmanier, mit der die Bezirksregierung an das Problem Steinhuder Meer herangeht. - der Abfluss des Meerbaches zur Befeuchtung des Biotops wird nach Plan geregelt - die Ausbaggerung geschieht auf Wunsch der Segler. - Segler haben selbst schuld, wenn sie im Schlamm stecken bleiben,weil sie immer größere Boote kaufen. - Steinhuder Meer ist eben ein Flachsee Wer soll den Abfluss noch regeln, wenn kein Mensch sich mehr am Steinhuder Meer ernähren kann, geschweige Arbeit findet? Frage ich mich, mit was möchte die Frau Zügge ihr Biotop bewässern, wenn das Steinhuder Meer verlandet ist? Geschieht das notwendige Ausbaggern wirklich n u r auf Wunsch der Segler? Sind nicht endlich Ansichten und Einstellungen zu reformieren, die letztlich tatsächlich zu den jetzigen Zuständen am Steinhuder Meer geführt haben? MfG T.Leschnem Name: Andreas Abeln Email: andreas-abeln@web.de Datum: Freitag, 5 Dezember, 2003 um 18:03:17 Kommentar: Der Wasserstand kann telefonisch von der automatischen Ansage "Pegel-Wilhelmstein" abgehört werden. Tel.-Nr. 05033 / 26 09. Stand am 5.12.03 18 Uhr: 92 cm |
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