Notgemeinschaft Steinhuder Meer e. V.
Interessengemeinschaft zur Erhaltung des Steinhuder Meeres
 

 

 

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Name: thomas bergsiek
Email: bergsiek@bergsiek.de

Datum: Mittwoch, 9 August, 2006 um 15:53:53
Kommentar:

Dem Gesagten von Herrn Bubig ist nichts hinzu zufügen! Dazu kommt nun noch ein extrem niedriger Wasserstand,der ein vernüftiges Segeln unmöglich macht! Da,wo es eigentlich am Besten gehen sollte, in den Deipen, fährt man von einer Schlammbank in die Nächste! Kann mir noch jemand sagen, wo unser Pegel Willi abgeblieben ist? Bekomme keine Auskunft mehr! Vor 20 Jahren gab es 8000 Boote, heute 4000, und in Zukunft?

Name: Mirko Bubig
Email: mirko.bubig@gmx.de

Datum: Mittwoch, 9 August, 2006 um 12:27:57
Kommentar:
Hallo Segelfreunde! Ich werde meinen Stegplatz nach nunmehr über 10 Jahren am Steinhuder Meer kündigen. Leider ist an eine Ausübung des Wassersports aufgrund der Verkrautung nicht mehr zu denken. Von Seiten der Bezirksregierung in Hannover passiert mir zu wenig. Ein Gewässer von 30 Quadratkilometern Größe mit einem Mähboot ( Schnittbreite 1,80 ) zu befahren ist lächerlich. Fußballrasen schneidet auch niemand mit der Nagelschere. Das Meer gehört gründlich entschlammt, schließlich haben wir alle mit unseren Beiträgen die finanzielle Basis für eine gründliche Pflege des Steinhuder Meeres geschaffen. Ahoi!

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web.de

Datum: Donnerstag, 27 Juli, 2006 um 15:55:12
Kommentar:
Hallo Herr Ibold und Herr Bergsiek, Ihren Beiträgen habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Seit 2002 haben wir nach über 10 Jahren das Steinhuder Meer verlassen (nein, wir sind förmlich vertrieben worden), und sind zum Ijsselmeer gewechselt. Dort erleben wir in ganz anderer Weise, wie Ökologie und Okonomie in Einklang gebracht werden kann. Trotz alledem verfolge ich mit großem Interesse die weitere Entwicklung des Steinhuder Meeres und es stimmt mich einfach traurig zu sehen, wie hier Politiker und selbsternannte Fachleute einer ganzen Region Schaden zufügen. Und wenn ich die Vorschläge von Jan Jaap Tiemersma mit den bisher halbherzigen durchgeführten Maßnahmen vergleiche, dann heißt es doch leider wie sooft, nicht klotzen – sondern kleckern. Und über die Jahre hat dann alles in Summe viel mehr gekostet! Hat von den hohen Herren eigentlich jemals einer ausgerechnet, wie hoch (nach dem Weggang von fast 2.000 Seglern in den letzten Jahren) der wirtschaftliche Schaden aller Betriebe in der Region ist, nebst der damit verbundenen Steuerausfälle? Nicht desto trotz wünsche ich allen Seglern noch eine schöne Saison und die sprichwörtliche Handbreit Wasser unterm Kiel. Andreas Abeln

Name: Thomas Bergsiek
Email: bergsiek@bergsiek.de

Datum: Dienstag, 25 Juli, 2006 um 17:18:14
Kommentar:
Die ÖSSM schreibt auf Ihrer Homepage, dass sich das Steinhuder Meer im Klarwasserzustand befinden würde. Dieses wäre der Hauptgrund für vermehrten Pflanzenwuchs. Beim Befahren des Gewässers ist mir aber aufgefallen, daß dass Wasser trüb ist! Wie können dann Pflanzen wuchern? Weshalb gab es in den 70/80/90 Jahren keine Pflanzen? Zufall? Mein Bauchgefühl sagt mir: Entschlammen,entschlammen,weiter entschlammen...sonst haben wir Segler bald ein Riesenproblem! Einigen würds wohl gefallen....

Name: stefan ibold
Email: stefan.ibold@t-online.de

Datum: Dienstag, 25 Juli, 2006 um 09:52:16
Kommentar:
Moin, @ Herrn Hüsemann, fahre selber eine solche Varianta und behaupte, es geht ohne größere Probleme. @ all, Ziel kann es nach meiner Meinung nicht sein, das Steinhuder Meer als "klares Gewässer² hinzutrimmen, wie es der Niederländische Teilnehmer dieses Forums wohl meint. Es muß ihm klar sein, dass das Laichkraut eigentlich ohne Probleme wäre, wäre das Steinhuder Meer nicht ein reines Falchwasser. Das Laichkraut, wie es im Zwischenahner Meer ebenfalls vorkommen soll, wächst ca. 3 m lang und hört dann auf. In Zwischenahn ist der Tümpel mehr als 5 m tief. Klar, dass dann das Kraut nicht an die Oberfläche kommt. Das Steinhuder Meer ist Dank superschlauer Professoren zu einem noch flacheren See verkommen. Wie inkompetent und hoch bezahlt muß man sein, den Schlamm aus den Grachten in die Deipen zu transferieren? Wie der Niederländische "Kollege" richtigerweise schon schreibt, in den Kuhlen setzt sich der Schlamm sowieso ab. Hier könnte man ihn gezielt über Jahre hinweg abpumpen. Noch einfacher wäre es, einen kleinen Stichkanal von der Leine zum Ostenmeer zu verlegen. Als zusätzlicher natürlicher Zulauf brächte er mittlerweile (auch die Leine ist inzwischen sauberer geworden, so dass das Argument nicht mehr zieht) sehr viele Vorteile. Nicht nur ein guter Wasseraustausch sondern auch ausreichend Wasser für den Merrbach und die Kläranlage Rehburg, sowie für die Forellenteiche, die anscheinend immer noch aus dem Steinhuder Meer "bedient" werden (oder ist es nur ein Gerücht?). Letztlich würden die schlammigen Schwebstoffe ebenfalls mit abgeführt. Die Folge wäre eine natürliche Vertiefung des Meeres. Daraus ergibt sich eine wesentlich geringere Erwärmung des Wassers im Sommer mit einer erheblich geringeren Gefahr der Blaualgenbildung. Die Wasserpflanzen würden in ausreichender Art und Vielzahl die Uferbereiche treffen, wo auch die Fische ihre Brutgebiete haben. Sicherlich würde auch der Mensch partizipieren, könnte er doch wieder dem Segelsport uneingeschränkt nachgehen. Wann eigentlich kapiert so mancher idiologisch verbissener (selbsternannter) Umweltschützer, dass dem Segler, sprich dem Nutzer des Steinhuder Meeres nicht daran gelegen sein kann, das Meer zu schädigen, sondern ihm zu dienen, es zu pflegen??? Gezielt unterlassene Hinweise auf die Folgen klaren Wassers, bewußte Falschinformationen über Bestände der Kormorane = gleich eine gewollte Irreführung von Entscheidungsträgern ist ansich aus meiner Sicht eine strafbare Handlung. Nur gesühnt wird sie nicht. Umweltschutz ist notwendig, keine Frage, aber betrachten Sie immer auch den Menschen als Teil der Natur, der die selben Rechte hat wie die Tiere, nämlich die kooperative Nutzung des Steinhuder Meeres. Grüße stefan ibold

Name: harald hüsemann

Datum: Dienstag, 18 Juli, 2006 um 09:21:38
Kommentar:
Hallo Freunde vom Steinhuder Meer, ich wollte ab 29. Juli Urlaub in Mardorf machen und meine Varianta (70 cm Tiefgang) ins Wasser lassen. Komme jetzt ins Grübeln. Könnt Ihr zur Entscheidung beitragen. Urlaub machen wir dort, aber mit oder ohne Boot? Gruß Harald

Name: Wilhelm Lautenbach
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Montag, 17 Juli, 2006 um 10:37:19
Kommentar:
Am Wochenende haben wir uns die Wasserpflanzen genauer angesehen, während es sich in weiteren Bereichen um Laichkraut handelt, wurde von uns auf der Steinhuder Seite auch die kanadische Wasserpest festgestellt. Das seit heute tätige Mähboot soll nun 14 Tage mit 1,80 cm Schnittbreite für freie Fahrt sorgen oder zumindest Kritiker ruhigstellen. Nun ja, mann soll die Hoffnung ja nie aufgeben, segeln ist jedenfalls nur mit stahlharten Nerven möglich. Was sagen den die NABU´s, das die Kormorane fehlen? Grüße von den Wiesen Wilhelm Lautenbach

Name: dieter myer
Email: wasser.pest@gmx.de

Datum: Mittwoch, 12 Juli, 2006 um 08:47:50
Kommentar:
Kraut nervt Schiffer und Segler Biologe Schuster hält nichts vom Einsatz des Mähbootes: Dann kommt die Wasserpest Von Ute Rintelmann Steinhude. Von weitem sind auf dem Wasser des Steinhuder Meeres große Pflanzenteppiche zu sehen. Ärgerlich für Segler und die Berufsschifffahrt, denn das Kraut setzt sich in den Schrauben der Schiffe fest. Genauso betroffen sind die Bootsverleiher am Meer, denn sie können ihre Kunden nur noch in wenige Gebiete schicken, die krautfrei sind. „Die Gäste meckern viel, wenn sie wieder reinkommen“ sagt Leokardia Pohl, die mit ihrem Mann einen Bootsverleih betreibt. Sie ist wütend, weil sich scheinbar niemand um das Problem kümmert. Bei den Pflanzen handelt es sich um Laichkraut. Hans-Heinrich Schuster, Biologe und Kenner des Steinhuder Meeres, sagt, dass es sich um einen natürlichen, immer wiederholenden Vorgang handelt. Das Phänomen sei nicht neu, in diesem Ausmaß allerdings 40 bis 50 Jahre her. Im Gegensatz zur Wasserpest ist das Laichkraut heimisch und dient der Rotfeder wie auch vielen anderen Tieren wie Schnecken als Futterpflanze. Viele rufen nach dem Mähboot, doch Schuster warnt davor: „Wenn das Laichkraut gemäht wird, wird der Wasserpest wieder das Tor aufgemacht“. Denn die, so Schuster, bekäme dann mehr Licht zum Wachsen. Nach der Blüte und der Samenbildung geht das Laichkraut auch wieder von allein zurück. Bis dahin kann sich der in den vergangenen Jahren stark zurück gegangene Fischbestand im Kraut wieder etwas erholen. Das sei eindeutig als positiv zu bewerten, sagt Schuster. Und es erfreut zudem die Fischer, dass die Kormorane keine Fische mehr fangen können. Die verstecken sich im Kraut. Pohl sieht das natürlich anders und findet das „alles ganz furchtbar“, ähnlich wie die Berufs- und Sportsegler, die sich freuen, dass das Mähboot am Freitag kommt. Das Kraut wächst von Tag zu Tag zu, verheddert sich in den Schrauben und ist nur schwer zu entfernen“, sagt Walter Liehr, Geschäftsführer der Motorbootgesellschaft.

Name: han

Datum: Montag, 3 Juli, 2006 um 10:05:40
Kommentar:
Warum macht denn keiner was gegen die Wasserpflanzen??????

Name: Jost Koller

Datum: Montag, 3 Juli, 2006 um 09:01:50
Kommentar:
Die Wasserpest wächst im Bereich des Ostenmeeres mit derart hoher Geschwindigkeit, daß Segeln dort nur noch schwer möglich ist. Wenn es so weitergeht, wird zumindest dieser Teil des Meeres in 4-6 Wochen unbesegelbar sein. Aktuelle Bilder unter http://home.tele2.de/jostkoller

Name: dieter meiyer
Email: wasserpst@gmx.de

Datum: Donnerstag, 15 Juni, 2006 um 14:46:32
Kommentar:
Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind.

Name: Jan Jaap Tiemersma
Email: tiemersma@cubicsquare.nl

Datum: Dienstag, 2 Mai, 2006 um 15:25:39
Kommentar:
Ich lese hier das es noch immer Notzustand ist am grossten Flachsee Deutschlands! Im Jahren 1995-1999 haben wir in Zusammensprache mit einen Herr Hermann (Hotel am Meer) und dass Baggerbetrieb Ballast van Oord den Situation ausfuerlich studiert. Nur das graben mehrere grosse Vertiefungen (10m Tiefe oder mehr) im Sandboden koennte nach unser Ansicht die Probleme loeschen. Die Vertiefungen fangen Trueb ein das mit Wind und Stroemung oben den Loecher kommt und (langsam, unterste Schicht) darin absenkt. Einmal im Tiefe wurden die organische Stoffen nicht mehr beruehrt durch den Wellen und ein Prozess zu Vertorfung fangt an. Dass Oberflachenwasser bekommt mehr Durchsicht und endlich entsteht Oekologie die bei Ihr jetzt aussergewoenlich einzelformig ist. Nicht nur Bleifische aber dann auch mehr Fischarten sollten leben koennen und den Bodengewuchs im Zange halten. Vorteil ist das das Steinhuder Meer richtig eine Sandboden hat, womit Zufluss von neuen Truebteilen nicht vom Bodem kommen kann. Weswegen ist so eine Sandbaggerei nuch durchgefuehrt? Es handelt sich um meherere Millionen m3 Sand und Baggerkosten. Damals haben wie mit den Landesvorstand ueberlegen koennen, aber Finanzierung fehlte. Eigene Versuche das Sand im (engen) Umgebung verkaufen zu koennen sind ohne Erfolg geblieben. Wir warteten damals auf einen Auftrag des Landes das freikommenden Sand in einen grossen Bauprojekt liefern zu koennen. Aber wann Ich jetzt auf diesen reichen Website lese das nur einige Hundertausende Kubikmetren Baggerwasser oder Wasserbagger im speziell angekauften Spuelfelder gebracht worden ist, muss Ich denken an das schoepfen einer leckendes Boot. Es sei doch zu ueberlegen die Truebfaenge moeglich zu machen....

Name: Jan Jaap Tiemersma
Email: tiemersma@cubicsquare.nl

Datum: Dienstag, 2 Mai, 2006 um 15:25:29
Kommentar:
Ich lese hier das es noch immer Notzustand ist am grossten Flachsee Deutschlands! Im Jahren 1995-1999 haben wir in Zusammensprache mit einen Herr Hermann (Hotel am Meer) und dass Baggerbetrieb Ballast van Oord den Situation ausfuerlich studiert. Nur das graben mehrere grosse Vertiefungen (10m Tiefe oder mehr) im Sandboden koennte nach unser Ansicht die Probleme loeschen. Die Vertiefungen fangen Trueb ein das mit Wind und Stroemung oben den Loecher kommt und (langsam, unterste Schicht) darin absenkt. Einmal im Tiefe wurden die organische Stoffen nicht mehr beruehrt durch den Wellen und ein Prozess zu Vertorfung fangt an. Dass Oberflachenwasser bekommt mehr Durchsicht und endlich entsteht Oekologie die bei Ihr jetzt aussergewoenlich einzelformig ist. Nicht nur Bleifische aber dann auch mehr Fischarten sollten leben koennen und den Bodengewuchs im Zange halten. Vorteil ist das das Steinhuder Meer richtig eine Sandboden hat, womit Zufluss von neuen Truebteilen nicht vom Bodem kommen kann. Weswegen ist so eine Sandbaggerei nuch durchgefuehrt? Es handelt sich um meherere Millionen m3 Sand und Baggerkosten. Damals haben wie mit den Landesvorstand ueberlegen koennen, aber Finanzierung fehlte. Eigene Versuche das Sand im (engen) Umgebung verkaufen zu koennen sind ohne Erfolg geblieben. Wir warteten damals auf einen Auftrag des Landes das freikommenden Sand in einen grossen Bauprojekt liefern zu koennen. Aber wann Ich jetzt auf diesen reichen Website lese das nur einige Hundertausende Kubikmetren Baggerwasser oder Wasserbagger im speziell angekauften Spuelfelder gebracht worden ist, muss Ich denken an das schoepfen einer leckendes Boot. Es sei doch zu ueberlegen die Truebfaenge moeglich zu machen....

Name: NG Webmaster

Datum: Freitag, 7 April, 2006 um 17:41:53
Kommentar:
Seit einigen Wochen schreiben anonyme Dölmer Mist in dies Forum, den wir ständig löschen. Ihr habt euren Spaß gehabt. Bitte laßt den Sch... jetzt sein.

Name: Bernd Friedlein
Email:
info@mvw-training.de

Datum: Samstag, 7 Januar, 2006 um 13:19:44
Kommentar:
Lieber Wilhelm Lautenbach, danke für diesen erfrischenden Beitrag! Als Süddeutscher lebe ich nun seit zwanzig Jahren in Hannover und fühle mich hier rundherum wohl. Tiergarten, Eilenriede, Maschsee und das Steinhuder Meer. Nun frage ich mich hin und wieder, was wäre wohl mit der ganzen Diskussion, würde es sich bei unserem "Meer" um einen See in Baden-Württemberg handeln, mit all seinen Chancen für Touristen, Arbeitsplätzen, Freiberuflern und Gewerbetreibenden, Magnet für andere Attraktivitäten des Landes etc. Ja selbst in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gelingt es, von angeblich perfekten Lösungen zugunsten des Menschen und der Natur die Finger zu lassen. Erfolg ruht auf guten Lösungen, eben nicht auf perfekten! Warum quälen sich die Niedersachsen mit dieser "never ending story" ständig mit solchen Fragen und hanebüchenden "Konzepten"? Wo bleibt beispielsweise das Wirtschaftsministerium bei den ständigen Klagen der Gewerbetreibenden rund um das Meer? Warum definiert keine staatliche Stelle die Ressourcen an zusätzlichen Arbeitsplätzen bei einer ausgewogenen StM-Verordnung? Liegt es an den zunehmend leiser werdenden Geschäftsleuten und Tourisimusmanagern vor Ort? Warum erinnern viele Diskussionen der Nabu an Projekte einer fünften Schulklasse "Wir untersuchen heute mit einem Reagenzglas den See."? Die wirklichen Fragen sollten sein: 1. Was muss passieren, damit es attraktiv bleibt bzw. wieder wird, ein Gewerbe am Steinhuder Meer weiterhin aus zu üben? 2. Welche Hemmnisse müssen beseitigt bzw. abgebaut werden? 3. Was muss für die Leistungssportler inklusive derer Jugendarbeit forciert werden? 4. In welchen Feldern sind die Belange des Naturschutzes übererfüllt? Wenn es gelänge, solche Fragen - gespickt mit Lautenbachschem Humor - zu diskutieren, kämen wir in der Sache weiter. Freundliche Grüße aus Hannover Bernd Friedlein

Name: Wilhelm Lautenbach
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Dienstag, 3 Januar, 2006 um 16:05:18
Kommentar:
Der Naturschutzbund (Herr Nagel) mahnt am 22.12.05 in der HAZ: Wasservögel dürften nicht zu sehr gestört werden, sonst leide die Fitness und damit das Brutverhalten. Weiß Herr Nagel eigentlich, wie viele Menschen ob jung oder alt, durch den Sport in der Natur darum bemüht sind, ihre eigene Fitness zu erhalten und damit immense Kosteneinsparungen zum Wohle auch der Naturschützer bewirken? Kennt jemand Segler, Wanderer, Radfahrer oder Spaziergänger, die mit der Keule hinter Löffel- und Schnatterenten herlaufen, schwimmen oder fahren um deren Brutverhalten zu beeinträchtigen? Uns vom Steg 29 sind jedenfalls keine bekannt. Wir lieben und respektieren die Natur in der wir uns bewegen, der NABU trachtet aber offensichtlich danach, möglichst alle Menschen aus der Natur zu verbannen und sich selbst an die Spitze aller Vögel zu stellen. Hoffentlich lässt seine Fitness das zu, den Vogel abgeschossen hat er jedenfalls mit diesem Artikel. Wilhelm Lautenbach Hannover

Name: Carl Riebe
Email: carl@riebe-steinhude.de

Datum: Dienstag, 3 Januar, 2006 um 08:44:40
Kommentar:
Ausgabe: HAZ Datum: 03.01.2006 Leserbrief Naturschützer mit Scheuklappen Zum Bericht „Winterfahrverbot reicht nicht aus“ in der Leine-Zeitung vom 22. Dezember: Eigentlich verdienen die Aussagen der „Naturschützer“ keine Reaktion, denn die mit Scheuklappen vorgetragenen Beiträge sind anmaßend und so Menschen unfreundlich, dass sie sich selbst ad absurdum führen. Natürlich ist Naturschutz wichtig, es ist auch eine besondere Freude nicht nur für die Naturschützer, wenn immer mehr Vögel am See zu verzeichnen sind. Wenn der Fischreiher im Sommer in den heimischen Garten kommt, sich Frösche und Goldfische aus dem Gartenteich klaut! Wenn im Sommer Familien von Schwänen, Enten und Tauchern in unseren Häfen ihre Jungen aufziehen und sich überhaupt nicht von den Booten stören lassen. Das ist eben Natur, das ist ein Nebeneinander von Mensch und Tier und es gibt wohl niemanden, der den Tieren die Nutzung der Privatsphäre verbietet, so wie diese Herren dem Menschen am liebsten alles verbieten wollen. Diesen Willen zu einem verträglichen Miteinander von Mensch und Tier vermisse ich daher gerade bei den Naturschützern! Die Natur muss geschützt werden muss, aber doch nicht um den Preis, den Menschen aus dieser Natur ausschließen zu wollen, denn dieser ist auch Teil dieser Natur! Aber es ist auch die vornehmste Aufgabe dieser Spezies Mensch, ihre Jugendlichen ehrenamtlich, in der Freizeit, an einen gesunden Sport heran zu führen, statt diese in Diskos, in Bahnhofsvorhallen oder sonstigen windigen Räumen herum lungern zu lassen. Auch ist es genau so notwendig, für Arbeitsplätze und einen intakten Wirtschaftsraum zu sorgen, um der Gesellschaft die Möglichkeit zu geben, sich die Pflege der Natur, wie hier praktiziert, überhaupt leisten zu können. Karl-Heinz Schade, Großenheidorn

Email: bergsiek@bergsiek.de

Datum: Freitag, 21 Oktober, 2005 um 14:21:25
Kommentar:
Die Beobachtungen von Herrn Lauterbach entsprechen der Realität! Das Steinhuder Meer ist in überwiegenden Teilen ein verschlammter See. Nur im Frühjahr ist es möglich ohne Probleme das Gewässer zu befahren. Sinkt der Wasserstand um 10 cm, kommt das Ausmaß des Problems voll zum Tragen. Für mich bleibt das Vorgehen der Entschlammungsmaßnahmen ein Buch mit 7 Siegeln! Als vor 2 Jahren im Bereich unseres Steges, ca. 200 m östlich vom Pilz, entschlammt wurde, waren alle glücklich über die sogenannten Entschlammungsarbeiten. Gestern beim Kranen des Bootes, 40 cm unter der Wasseroberfläche, nur Schlamm!! Das bedeutet doch für mich: Die Mengen, die entfernt worden sind, werden durch nachrückende Schlammbänke aus der Mitte des Sees umgehend ersetzt.Oder gibt es einen anderen Sachverhalt?

Name: Carl Riebe
Email: carl@riebe-steinhude.de

Datum: Donnerstag, 13 Oktober, 2005 um 22:12:07
Kommentar:
Lieber Herr Lautenbach, ich verweise auf den Beitrag unter "Aktuelles" / Bericht der Leine-Zeitung vom 13.7.2005: Bei den Pflanzen handelt es sich um Laichkraut, die in natürlichen Gewässern durchaus gewünscht sind.

Name: Wilhelm Lautenbach
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Mittwoch, 5 Oktober, 2005 um 11:05:14
Kommentar:
Zur Information: wir haben gestern unser Boot am Holunderweg gekrant, mit 70 cm Tiefgang kamen wir westlich der Takelpfähle nur mit kräftigen staken durch den Schlamm. Östlich soll es noch flacher sein. Grüße Wilhelm Lautenbach Steg 29

Name: Wilhelm Lautenbach
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Montag, 19 September, 2005 um 13:12:14
Kommentar:
Zur Information: Wir waren am letzten Wochenende segeln, im Bereich Hagenburger Kanal bis zur Insel Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach Steggemeinschaft Steg 29

Name: Wilhelm Lautenbach
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Montag, 19 September, 2005 um 13:11:13
Kommentar:
Zur Information: Wir waren am letzten Wochenende mehrmals segeln, im Bereich Hagenburger Kanal bis zur Insel Wilhelmstein haben wir mehrfach in dichten Pflanzenteppichen gesegelt, die ca. 10 - 20 cm unter der Wasseroberfläche deutlich vom Boot aus zu sehen sind. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach Steggemeinschaft Steg 29

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Freitag, 1 Juli, 2005 um 15:00:49
Kommentar:
Neben einem jahreszeitlich bedingt reduzierten Wasserstand ist mir bei meinen Segeltouren aufgefallen, dass speziell im Nordosten des Meeres auf einer Länge zwischen Weißer Düne und Moorhütte bis zur Mitte des Sees erhebliche Beeinträchtigungen durch Schlammbänke bestehen! Ebenfalls gibt es schon wieder kleine Felder mit treibenden Wasserpflanzen! Vor der Badeinsel in Steinhude konnte man sogar Pflanzen erkennen, die fest mit dem Grund verbunden waren! Die eingeleiteten Entschlammungsmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Versäumnisse der vergangenen Jahre zu kompensieren! Erhebliche Anstrengungen sind nach wie vor notwendig, um dieses schöne Segelrevier zu erhalten!

Name: Bernd Friedlein
Email: info@mvw-training.de

Datum: Dienstag, 8 März, 2005 um 10:59:37
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Bibow, mit dem "in den Rücken fallen" ist das so eine Sache. Für Leute, die mit Herzblut die Sache Steinhuder-Meer vertreten ist es legitim, sich unterschiedlicher Strategien und Härtegraden in den Interventionen zu bedienen. Fakt ist, dass Carl Riebe mit seinen Leuten durchgängig Erfolge in den letzten Jahren aufweisen kann, die haben alle wichtigen Ziele erreicht! Für mich ist es eher selten, Anerkennung auszusprechen, hier mache ich es einmal und appeliere an die Einsicht für die Chancen, unterschiedliche Konfrontationsstile zueinander zu bringen. Freundliche Grüße aus Hannover Bernd Friedlein

Name: Michael Bibow, Verkehrsverein Mardorf
Email: tourist-info-mardorf@t-online.de

Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 13:48:51
Kommentar:
Sehr geehrter Vorstand der Notgemeinschaft, schade, dass Sie Ihre Teilnahme am Ortstermin am Montag, den 21.2.05 um 14 Uhr 30 abgesagt haben. Dort am Meerbachwehr wäre Gelegenheit gewesen, um auch Ihre Meinung der interessierten Presse mitzuteilen. Wenn die Veranstaltung nicht Ihren Geschmack getroffen hat, ist das natürlich Ihre Angelegenheit. Sie sollten aber nicht Mitstreiter diskreditieren, indem Sie Ihnen vorwerfen, sich "produzieren" zu wollen, was auch immer Sie damit meinen. Für unsere Wirtschaft und unsere Segler ist der Wasserstand ein wichtiges Thema. Nach eigenem Bekunden der Notgemeinschaft doch wohl auch? Deshalb erstaunt es uns doch ein wenig, dass Sie uns mit Ihren Äußerungen in den Rücken fallen. Wir tun das schließlich auch nicht, wenn Sie mit Ihren "senbibleren" Maßnahmen arbeiten. Fakt ist doch, dass wir mit unserer Aktion, die von der Wettfahrtgemeinschaft hervorragend begleitet wurde, zum ersten Mal den untrüglichen Beweis erbracht haben, dass über das erlaubte Mass hinaus Wasser in den Meerbach abgelassen wird. Ich bin sicher, dass sich in Zukunft die Wasserregelung näher an den Vorschriften orientieren wird. Im Interesse der Wirtschaft und der Segler wünschen wir der Notgemeinschaft weiterhin viel Erfolg. Michael Bibow Verkehrsverein Mardorf

Name: Carl Riebe
Email: carl@riebe-steinhude.de

Datum: Freitag, 25 Februar, 2005 um 10:26:08
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Schmock, auch wenn wir uns nicht wie Herr Bibow und andere in der Presse "produzieren", beschäftigen wir uns schon seit langem mit diesem Problem. Nach der Umorganisation der Verwaltung (Abschaffung der Bezirksregierung u.a.) bemühen wir uns z.Z. um neue Kontakte. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, daß es taktisch klüger ist, mit den Leuten vernünftig umzugehen, als das Problem "unsensibel" an die Öffentlichkeit zu bringen. Sie können aber sicher sein, daß wir geeignete Maßnahmen ergreifen, falls wir weiterhin von Amt zu Amt weitergereicht werden und das Problem nicht zur Zufriedenheit aller Nutzer gelöst wird.

Name: Ralph Schmock
Email: Ralph_Schmock@gmx.de

Datum: Donnerstag, 24 Februar, 2005 um 13:33:11
Kommentar:
Ich habe in der HAZ gelesen, daß momentan schon wieder große Mengen Wasser (ca. 1200-1500 L/s) aus dem Steinhuder Meer abgelassen werden, obwohl der Sollwasserstand noch nicht erreicht ist. Weiß jemand Näheres? Gruß, Ralph

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web.de

Datum: Donnerstag, 17 Februar, 2005 um 17:07:13
Kommentar:
Wie ich den Presseberichten entnehme, ist der (Entschlammungs-)Bagger klar zum Einsatz. Ich wünsche den Schaffenden viel Erfolg und den verbliebenen Seglern endlich wieder dauerhaft mehr als eine Handbreit unterm Kiel. Mast und Schotbruch! Andreas Abeln

Name: webmaster

Datum: Freitag, 17 Dezember, 2004 um 14:25:54
Kommentar:
Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr und denkt daran Liebe ist alles,was man braucht.

Name: Bernd Friedlein
Email: info@mvw-training.de

Datum: Dienstag, 14 Dezember, 2004 um 21:50:44
Kommentar:
Liebe Segelfreunde, 2004 war durchweg ein gelungenes Jahr. Super Wasserstand und - trotz aller skeptischen Betrachtungen - kein problematisches Kraut!! Bleibt die Frage nach dem aktuellen Sinn des Winterfahrverbots. Lasst uns das doch für die nächsten Monate diskutieren! Liebe Grüße aus Hannover und allzeit ......., möglichst bald auch im Winter Euer Bernd Friedlein

Name: Bernd Friedlein
Email: info@mvw-training.de

Datum: Dienstag, 14 Dezember, 2004 um 21:50:36
Kommentar:
Liebe Segelfreunde, 2004 war durchweg ein gelungenes Jahr. Super Wasserstand und - trotz aller skeptischen Betrachtungen - kein problematisches Kraut!! Bleibt die Frage nach dem aktuellen Sinn des Winterfahrverbots. Lasst uns das doch für die nächsten Monate diskutieren! Liebe Grüße aus Hannover und allzeit ......., möglichst bald auch im Winter Euer Bernd Friedlein

Name: Jost Koller
Email: jost.koller@arcor.de

Datum: Mittwoch, 18 August, 2004 um 08:57:50
Kommentar:
Am letzten Wochenende (15.8.04) habe ich auf der Strecke Badeinsel -> Ostenmeer zahlreiche Stellen mit Wasserpflanzen gesehen, z.T. bis dicht an die Wasseroberfläche reichend. Möglicherweise kommt das Pflanzenwachstum jetzt mit Verspätung doch noch. Ob es sich um die Wasserpest handelt, weiß ich leider nicht. Gruß, Jost Koller

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Freitag, 30 Juli, 2004 um 08:48:14
Kommentar:
Bei meinem Segeltörn am 29.7.04 ist mir aufgefallen, dass sich das Wasser ziemlich aufgeklart hat. Stellenweise kann man beim Befahren des Gewässers bis auf den Grund schauen. Ebenfalls gibt es einige flache Stellen. 1. circa 500m östlich des Wilhelmsteins 2. " 800m südlich des Nordufers in Verlängerung des SCMA 3. " 500m vor der Moorhütte Die Untiefen sind ca 60 bis 70 cm flach, und sind aus meiner Sicht auf die Verschlammung zurückzuführen. Vielleicht könnte man bei weiteren Entschlammungsmaßnahmen diese Stellen bearbeiten!

Name: Heike Held
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Montag, 14 Juni, 2004 um 17:32:14
Kommentar:
Hallo liebe Segler, die Bez.Reg. ist den Hinweisen die ich gemeldet habe nachgegangen und die Stellen die beschrieben wurden, wurden überprüft. Nennenswerte Krautfelder wurden nicht gesichtet. Die Wasserschutzpolizei ist am Dienstag,den 08.06.4 schon einmal den See komplett abgefahren und hat nichts endeckt.Am Mittwoch den 09.06.04 ist ein Beamter der Bez.Reg. nochmals mit der Wapo rausgefahren und hat auch die von mir beschriebenen Stellen gesichtet und nichts gefunden.Die Wasserpflanzen die gesehen worden sind, ist keine Wasserpest, sondern ganz normale Wasserpflanzen die in den See gehören. Der See steht auch Seitens der Bez.Reg. unter Beobachtung und wie mir mitgeteilt wurde, fährt die Wapo regelmäßig den See ab um rechtzeitig reagieren zu können. Sollte die Wasserpest sich wieder verbreiten, so können die Mähboote wieder eingesetzt werden. Sollte sich was neues ergeben, so werde ich Euch darüber sofort informieren. Eure Heike Held

Name: Jörg Sürie
Email: sue.joe@web.de

Datum: Freitag, 11 Juni, 2004 um 15:49:21
Kommentar:
Guten Tag. Fassen wir's kurz zusammen: - das Steinhuder Meer "gehört" dem Land Niedersachsen - das Land Niedersachsen leidet unter chronischem Geldmangel - die Erhaltung/Verbesserung des Steinhuder Meeres würde die Eigentümerin viel Geld kosten - die Nutzer (SeglerInnen) erbitten eine Verbesserung der Gesamtsituation seitens der Eigentümerin - die Erhaltung/Verbesserung des Steinhuder Meeres würde die Eigentümerin viel Geld kosten - usw. Durchhalten! Handbreit (krautfrei)... Jörg

Name: Heike Held
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Freitag, 4 Juni, 2004 um 16:58:37
Kommentar:
Hallo liebe Segler, habe Eure Nachrichten und Infos gelesen. Eine Anfrage an die Bezirksregierung, mit den Beobachtungen, habe ich soeben abgeschickt. Sobald mir eine konkrete Rückinfo vorliegt, gebe ich sie an Euch weiter. Behaltet bitte die Dinge im Auge und wenn Ihr noch mehr Beobachtungen hab, dann könnt Ihr sie mir auch direkt an meine Adresse mailen! Viele Grüße Eure Heike Held

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web

Datum: Donnerstag, 3 Juni, 2004 um 17:54:37
Kommentar:
Die Einrichtung eines Fonds ist sicherlich eine gute Idee. Ich fürchte allerdings, das die Summe aller Einnahmen gerade mal den berühmten Tropfen auf dem heissen Stein ausmachen. Ich glaube, man muß weiterhin den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen, in letzter Konsequenz durch einen Boykott aller Segler in 2005. Was würde wohl passieren, wenn im nächsten Jahr kein, aber wirklich überhaupt kein Segler einen Liegeplatz bucht. D.h. 1 Jahr Verzicht auf unser so geliebtes Hobby, aber eine Chance, das dann wirklich etwas passiert. Ich fürchte nur, dass diesem Boykott nur ein Teil der Segler folgen und somit die Aktion kaum Wirkung zeigen würde. Was bleibt ist die Hoffnung, nur auf was? Ich wünsche allen Seglern die ach so nötige Handbreit Wasser unterm Kiel. Andreas Abeln

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Mittwoch, 2 Juni, 2004 um 16:57:33
Kommentar:
Bei meinem Segeltörn am Pfingstsonnabend ist mir aufgefallen,dass sich das Wasser wieder ziemlich aufgeklart hat. Etwa 500 m westlich der Moorhütte hatte ich eine Grundberührung. Als ich ins Wasser blickte, konnte ich auf dem Grund den Sandboden erkennen. Auf dem Rückweg erkannte ich im Bereich der Weissen Düne schon wieder erste Wasserpflanzen kurz unterhalb der Wasseroberfläche! Die Folgen der Aufklarung des Steinhuder Meeres haben wir Segler ja nun schon verstärkt kennengelernt. Gegenüber Veränderungen in der Natur, wie Diese, sind wir Menschen nun einmal machtlos. Obwohl die Landesregierung für die Pflege der Gewässer zuständig ist, glaube ich nicht, das von deren Seite alles getan wird, um das Steinhuder Meer als attraktives Naherholungsgebiet zu erhalten. Wahrscheinlich fehlen dazu auch mittlerweile die finanziellen Möglichkeiten. Also bleibt uns Seglern nichts anderes übrig als zu gehen, oder sich mit der vorhandenen Situation zu begnügen. Eine Alternative wäre vieleicht, wie von meinem Vorredner bereits angeführt,eine Stiftung zu gründen, aus deren eingezahlten Mitteln, die Segler selbst für die Erhaltung ihres Meeres etwas tun wollen! Mast und Schotbruch! Thomas Bergsiek

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-traiining@t-online.de

Datum: Dienstag, 1 Juni, 2004 um 12:41:03
Kommentar:
Liebe Steinhuder Meer-Freunde, wir haben am 29.05.04 schon die ersten größeren Krautfelder gesichtet, und zwar auf der Linie Steinhuder Hafen - Badeinsel - Baltischer Club. Gleichzeitig hören wir über die Fernabfrage "Pegel Wilhelmstein" auch wieder einen kontinuierlichen Rückgang des Wasserstandes (119 zu 114, und das innerhalb von 4 Tagen). Und zuguterletzt: Der "Reingucksteg" am Hagenburger Kanal, jahrelang für Touristen eine nette Geste, ist im dritten Jahr auch nicht mehr aufgebaut. Letzteres mag für einige eine unbedeutende Kleinigkeit bedeuten, zeigt jedoch in der Gesamtschau einiges über die Qualität der Sanierungskonzepte. Allzeit krautfreies Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein

Name: Willy Goronczy, Segelverein Nienburg
Email: willy.goronczy@t-online.de

Datum: Sonntag, 30 Mai, 2004 um 02:08:48
Kommentar:
Klarwasser im Steinhuder Meer. Gibt es 2004 wieder eine neue Verkrautung? Was tut die Landesregierung ? Was können wir Segler tun ? Liebe Segelfreunde, das Wasser im "Meer" wird seit Pfingsten wieder klarer. Vor einer Woche war es noch trüb/grün, jetzt kann man teilweise wieder den Grund sehen. Dies läßt Schlimmes befürchten. Wiederholt sich die Situation der Jahre 2000 bis 2002 mit einer Verkrautung bis zu 2/3 der Wasserfläche? Die Notgemeinschaft - als Sprachrohr - sollte die Situation genau beobachten und die zuständigen Stellen informieren. Hat die Landesregierung ein Konzept, wenn es zu einer erneuten Verkrautung kommt ? Die Landesregierung hatte 2002 - noch in der Opposition - versprochen sich intensiver als ihre Vorgänger um die Sanierung zu kümmern und dies auch im Koalitionsvertrag erwähnt. Über die Errichtung eines neuen Polders im Mardorfer Feld wurde berichtet. Es war zu erfahren, daß verschiedene Institutionen und Behörden in diesem Zusammenhang ein Sanierungskonzept zur Entschlammung im Auftrage der Landesregierung erarbeitet haben und insofern das Versprechen auch ernst genommen wird. Leider ist die Finanzierung nicht gesichert, weil die Landeskasse leer ist und nach Presseberichten 2005 1,9 Mrd. € fehlen werden. Es ist daher anzunehmen, daß die Sanierung des "Meeres" nicht die höchste Priorität haben wird. Die Liegeplatzgebühren allein werden nicht reichen und die Gebühreneinnahmen der letzten Jahre - in Millionenhöhe - sind weg. Obwohl die alte Landesregierung die Gebühren extra für die Entschlammung angehoben hat, verschlechterte sich die Situation ständig . Für fehlerhafte und unzureichende - vielleicht auch für zweckfremde - Maßnahmen wurde viel Geld - das heute fehlt - ausgegeben. Dazu haben in den letzten 15 Jahren über 2000 Segler das Meer frustriert verlassen, deren Gebühren auch fehlen. Für mich stellt sich die Frage: Was können wir Segler tun ? Lamentieren und schimpfen über die Fehler der Vergangenheit wird uns nicht weiterhelfen, wenn wir wieder mehr Spaß an unserem Hobby haben wollen. Folgenden Vorschlag möchte ich deshalb zur Diskussion stellen: Die Segler zahlen die Liegeplatzgebühren mit einem zeitlich begrenzten Zuschlag (z. B. 25 € über 3 Jahre, falls dies reicht) nicht mehr in die Landeskasse sondern auf ein Sonderkonto für die Sanierung. Die Mittel dürfen nur zweckgebunden verwendet werden. Der hoffentlich erfolgreiche Einsatz ist gegenüber den Seglern (Gebührenzahlern) offen zu legen. Möglicherweise wäre auch die Einrichtung einer Stiftung z. B. "Rettet das Steinuder Meer" sinnvoll. Die Notgemeinschaft sollte die Diskussion darüber und Verhandlungen mit dem Land dazu führen. Die Landesregierung soll angeordnet haben, den Betriebsplan für das Wasserhaltungskonzept (s. Bericht der Notgemeinschaft vom 17.9.2003) konsequent zu beachten und läßt dies auch überwachen, um eine Situation wie 2003 zu verhindern. Die derzeit noch zuständige Bezirksregierung (wird Ende 2004 aufgelöst) hat zum Wasserstand, wie zu lesen war, in der Vergangenheit keine eindeutige Position vertreten. Dies war vermutlich im letzten Sommer auch ein Beitrag – wenn auch nur ein kleiner - zum niedrigsten Pegelstand der letzten Jahrzehnte.

Name: Jost Koller
Email: jost.koller@arcor.de

Datum: Donnerstag, 15 April, 2004 um 10:53:42
Kommentar:
@Clemens Kühn Hallo, ich finde es als Segler und überzeugter Naturfreund beschämend, mit wie wenig logischem Sachverstand die Bemühungen der Notgemeinschaft betrachtet werden. Selbstverständlich werden Behörden und Politiker angemahnt, denn so ist das nun mal in einer Demokratie. Diese Menschen wurden von der Mehrheit der Wähler extra gewählt, um ihnen die Macht zu geben, Gesetze und Verordnungen zu erlassen, die ihrerseits dann z.B. den Meerbach-Abfluß regeln (sollen). Und wo wir schon dabei sind: "wie kann es sein, dass der Meerbach immer voll ist, das Meer aber zu wenig Wasser hat" Ganz einfach, Kausalität benutzen! Gerade _weil_ der Meerbach immer voll war, hatte das Steinhuder Meer zu wenig Wasser. Jedenfalls war das so vor einem Jahr. Ebenso halte ich es für Unfug, daß der private Düngemittelverbrauch maßgeblich zur Eutrophierung des Steinhuder Meeres beigetragen hat. In Wahrheit ist das wohl eher die exzessiv betriebene Landwirtschaft in den zahlreichen umliegenden Feldern. Und warum wurde die Landwirtschaft so exzessiv betrieben? Weil es Gesetze von - ja raten Sie mal - _Politikern_ gab, die Abnahmegarantien für landwirtschaftliche Produkte einführten. Unbewiesen ist ferner die Behauptung, eine Entschlammung des Steinhuder Meeres würde eine Verkrautung bewirken. Die vor einigen Jahren entstandene Klarwassersituation bewirkte eine Verkrautung, da Licht bis auf den Meeresboden vordringen konnte. Die Ursachen der Wasserklärung zu finden und evtl. Gegenmaßnahmen einzuleiten sind Mittel, eine Verkrautung zu verhindern, sicher nicht eine beabsichtigte oder auch nur hingenommene Verschlammung des Steinhuder Meeres. "Die Schuttzstation besuchen, etwas mit nach Hause nehmen und danach handeln". Genau, am besten 1kg Schlamm mit nach Hause nehmen und alle Nachbarn zu selbigem Handeln auffordern. Dann wird eine komplette Vermoorung des Steinhuder Meeres vielleicht noch zu verhindern sein. Mit freundlichem Meergruß, Jost Koller P.S.: Daß mein Nachbar Politiker ist, und zusätzlich das Meer kennt, war mir neu. Danke aber für den Hinweis. Ich dachte immer, er ist Ingenieur, aber so kann man sich irren.

Name: Gerd Schlöter
Email: -

Datum: Mittwoch, 17 März, 2004 um 20:46:11
Kommentar:
Wollte nur auf ein aufschlussreiches Projekt zum Thema Gewässerschutz Eutrophierung hinweisen. Passt ja zur Situation am Steinhuder Meer. http://www.hochwasser-special.de/index.htm

Name: Clemens Kühn
Email: Clemens.kuehn@mbox.acb.uni-hannover.de

Datum: Samstag, 6 März, 2004 um 01:13:59
Kommentar:
Hallo, ich finde es als Segler und überzeugter Naturfreund beschämend, mit wie wenig Weitblick die Probleme am Steinhuder Meer betrachtet werden. Ob es nun Verschlammung, Verkrautung oder der Wasserstand ist, stets werden "die Behörden" angemahnt, oder "die Politiker", die nichts tun; sind wir alle Opfer? Neulich sah ich in Neustadt Torfsäcke von ASB...können die das Moor jetzt schon direkt den Leuten verkaufen, die den Niedergang desselben verfolgen konnten? Wer von der Notgemeinschaft hat schon darafu hingewiesen, dass sich die zur Verfügung stehende Grundwassermenge mit der Entwässerung der angrenzenden Feuchtgebiete (und das Wasser fließt vom Meer weg) in Verbindung bringen lassen könnte? Welcher Fischer hat schon einmal darüber nachgedacht, was die vielen Haubentaucher so fressen, statt auf den Kormoran zu fluchen? Warum fällt niemandem auf, dass man Phosphat als Dünger auf seinen Rasen wirft und zuviel Phosphat im Steinhuder Meer eine Verkrautung bewirkt. Und wenn der Schlamm rausgeholt wird, ist damit zu rechnen, dass es eher schlimmer wird mit den Pflanzen. Und was den Wasserstand angeht: wie kann es sein, dass der Meerbach immer voll ist, das Meer aber zu wenig Wasser hat. Es stand in der Leine-Zeitung: weniger Wasser im Meerbach hieße weniger Fische, und da sind die Angler und Bauern dagegen. Wie man es dreht und wendet: das Problem ist weiß Gott nicht die Natur oder der Politiker - der im Übrigen ein Nachbar von Ihnen ist und das Meer kennt. Das Problem ist: Immer wenn jemand etwas anschieben will, damit das Meer gesundet, schreit irgendwo eine Interessengruppe auf: Wirtschaft, Segeln, Angeln, Wandern, Blumen in Torf pflanzen, geringe Abwassergebühr zahlen... Man kann nicht alles haben. So sieht zumindest kein Ausgleich zwischen Ökologie und Ökonomie aus. Die Schuttzstation besuchen, etwas mit nach Hause nehmen und danach handeln, ist mein Vorschlag an alle, die so gerne Segeln und Angeln wie ich. Mit freundlichem Meergruß Clemens Kühn

Name: Z. & W. Steggemeinschaft
Email: Wilhelm Lautenbach@web.de

Datum: Samstag, 28 Februar, 2004 um 08:08:15
Kommentar:
Glückwunsch an den alten und neuen Vorstand, die Versammlung hat uns sehr deutlich gemacht, welche arbeitsintensive Zeit und Hartnäckigkeit nötig ist, um kleine Erfolge erreichen zu können. Weiter so! Wilhelm Lautenbach Steg 29

Name: Heike Held
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Dienstag, 27 Januar, 2004 um 17:41:56
Kommentar:
Ich glaube wenn ein einflusreicher Politiker aus der Bez.Reg. selber Segler am Steinhuder Meer wäre, was meint Ihr alle, wie schnell und intensiv man sich um die Angelegenheit kümmern würde! Aber hier ist es ja nur das zahlend Wählergesindel, das man nur bis zur nächsten Wahl hinhalten muß, um dann wieder leere Versprechungen machen zu können. Für mich ist das bald ehr wie eine Diktatur und keine Demokratie mehr. Wir sehen uns ALLE bei der Versammlung. Gruß Heike Held

Name: Jost Koller
Email: jost.koller@arcor.de

Datum: Donnerstag, 22 Januar, 2004 um 08:27:35
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Riebe, haben Sie eigentlich als Vorsitzender der Notgemeinschaft z.B. in einem Leserbrief Stellung genommen zur der - gelinde gesagt - arroganten Aussage der Pressesprecherin der Bezirksregierung, Frau Zügge in der NP? Ich halte es für wichtig, wenn solche Sätze nicht unwidersprochen stehenbleiben, sondern - am besten mit Fakten über die früehere Tiefe des Steinhuder Meeres (kennt noch jemand die Deipentonnen?) - widerlegt werden. Mit freundlichem Gruß, J. Koller

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-training@t-online.de

Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 14:02:02
Kommentar:
Lieber Carl Riebe, danke für Ihren Hinweis. Natürlich sind unsere Beobachtungen eher von Laienhaftigkeit als von profundem Sachverstand auf diesem Gebiet geprägt. Dennoch bleibt der Eindruck, dass seitens der Behörden eben nicht mit allen Mitteln daran gearbeitet wird, für die kommende Saison einen entsprechenden Zustand wieder herzustellen. Ich hoffe sehr, dass im Rahmen der Februar-Sitzung der Notgemeinschaft Steinhuder Meer in offener und klarer Form entsprechende Maßnahmen verlässlich beschrieben werden. Allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein

Name: Carl Riebe
Email: carl.riebe.sen@t-online.de

Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 06:47:59
Kommentar:
Liebe Leute, wenn ich mir die Meinungen der vergangenen Tage ansehe, muß ich Ihnen sagen, daß Sie auch Windrichtung und Windstärke berücksichtigen müssen, wenn Sie den Pegel ablesen. Nur so bekommen Sie einigermaßen objektive Werte. Tatsache ist, daß der Wasserstand vom 3.12.2003 bis dato um etwa 15 cm gestiegen ist. Es fehlen zwar immer noch mindestens 20 cm, bis der erforderliche Winterwasserstand erreicht ist. Aber auf Grund der derzeitigen Wetterlage bleibt zu hoffen, daß noch einiges dazu kommt, wenn sich die Behörden mit der Wasserabgabe an den Meerbach weiterhin so zurückhalten, wie sie es in der letzten Zeit getan haben. Carl Riebe, Vorsitzender NG

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-training@t-online.de

Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 01:58:49
Kommentar:
Liebe (r) Leschnem, in der Tat: 11.01.: 1,06, 12.01.: 0,99, 18.01.: 110,00. Sollte neben den sogenannten "Lecks", welche angeblich irgendwelche Pächter aus Eigeninteressen verursachten, auch die offizielle Wasserabgabe der Bez.-Reg. Hannover eine Rolle spielen, wäre dies wirklich spannend und gelinde gesagt: eine Sauerei! Für 2004 allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-training@t-online.de

Datum: Sonntag, 18 Januar, 2004 um 01:58:39
Kommentar:
Liebe (r) Leschnem, in der Tat: 11.01.: 1,06, 12.01.: 0,99, 18.01.: 110,00. Sollte neben den sogenannten "Lecks", welche angeblich irgendwelche Pächter aus Eigeninteressen verursachten, auch die offizielle Wasserabgabe der Bez.-Reg. Hannover eine Rolle spielen, wäre dies wirklich spannend und gelinde gesagt: eine Sauerei! Für 2004 allzeit Wasser unterm Kiel Bernd Friedlein

Name: leschnem
Email: leschnem@gmx.de

Datum: Montag, 12 Januar, 2004 um 17:15:13
Kommentar:
Hallo Alle! Wasserstand am 06.01.04 = 1,02 m Wasserstand am 08.01.04 = 1,02 m Wasserstand am 09.01.04 = 1,03 m starkes Regenwochenende 25 ltr./m² Wasserstand am 12.01.04 = 1,01 m ?? MfG T.Leschnem

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web.de

Datum: Montag, 12 Januar, 2004 um 15:17:32
Kommentar:
Die Äußerungen der Pressesprecherin Frau Zügge in der NP v. 5.1.04 empfinde ich als blanken Zynismus. Erst versäumen die Verantwortlichen über Jahre hinweg die rechtzeitige Entschlammung, und dann sind am Ende wir Segler selber Schuld, weil unsere Boote zu groß sind. Unser Schiff hat einem Tiefgang von 85 cm und befuhr 20 Jahre lang problemlos das Steinhuder Meer, was heute leider nicht mehr möglich ist. Schade! Ich wünsche allen Seglern die sprichwörtliche Handbreit unterm Kiel, die mir leider auf diesem Gewässer fehlt. Andreas Abeln

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Freitag, 9 Januar, 2004 um 14:53:34
Kommentar:
Lieber Herr Koller, mit Interesse habe ich Ihren und auch andere Beiträge zu dem "Problemfall Steinhuder Meer" gelesen. Denen ist nichts hinzuzufügen. Leider bewegt sich in dieser Sache viel zu wenig. Die eingeleiteten Entschlammungsmaßnahmen vom letzten Jahr waren einmal wieder nur der berühmte Tropfen auf den besagten Stein. Vor der Landtagswahl gaben sich die Politiker am Steinhuder Meer die Klinke in die Hand, um zu versichern, dass sie das Problem Steinhuder Meer umgehend angehen würden! Nicht viel ist davon übriggeblieben! So bleibt vorerst nur die Hoffnung, das sich der Pegel bis zum Saisonauftakt durch erhebliche Niederschläge erholt, um wenigstens einigermaßen über die Runden(den Schlamm) zu kommen. Mast und Schotbruch, und immer ein Handbreit Wasser unterm Kiel!

Name: Jost Koller
Email: jost.koller@arcor.de

Datum: Freitag, 9 Januar, 2004 um 10:04:26
Kommentar:
In einer kritischen Mail als Antwort auf meinen Vorschlag vom 28.11.03 wurde ich darauf hingewiesen, daß die regelmäßige Veröffentlichung des (zu niedrigen) Wasserstandes des Steinhuder Meeres dessem Image schaden würde o. könnte. Selbst wenn das so wäre, wäre das ein Nachteil? Glaubt denn jemand ernsthaft, daß Einsicht oder Vernunft Motor des Handelns der Bezirksregierung ist und dieses dann das Steinhuder Meer nicht weiter verkommen läßt? Oder ist es nicht vielmehr so, daß Politiker und Behörden erst dann reagieren d.h. handeln, wenn die (dann meist schon katastrophale) Lage sie dazu zwingt? (s. z.B. Asylgesetz...) Tatsache ist, das "Image" des Steinhuder Meeres hat schon längst Schaden genommen, wie man nicht nur an Aktionen wie "zu Fuß durch's Steinhuder Meer" des letzten Jahres sehen kann, sondern auch am Belächeltwerden von ehemaligen Segelfreunden, die ihr Segelrevier schon seit einiger Zeit auf nicht-verschlammende Gewässer umgestellt haben (Müritz, Holland etc.). Der öffentliche Druck, auch durch regelmäßige Wasserstands- veröffentlichungen kann nicht groß genug sein, um zumindest ein wenig für den Erhalt des Steinhuder Meeres zu bewegen. Wenn erst die meisten Segler weg sind und auch die Tourismusbranche dauerhaft signifikante Einbußen verzeichnet, wird es zu spät sein. Der Wasserstand des Steinhuder Meeres war kurz vor Silvester ca. 36.76m ü.NN (+- 1cm) und damit mind. 15-20cm weniger als zu dieser Zeit üblich.

Name: leschnem
Email: leschnem@gmx.de

Datum: Mittwoch, 7 Januar, 2004 um 16:11:03
Kommentar:
Artikel in "Neue Presse" vom 05.01.04 "Verbandschef fordert: Politik und Behörde müssen endlich handeln" Die Antwort der Pressesprecherin C.Zügge von der Bezirksregierung macht die Problematik deutlich. Eine ganze Region, Wirtschaft und Einzelexistenzen werden scheitern an der Arroganz, ja Feudalherrenmanier, mit der die Bezirksregierung an das Problem Steinhuder Meer herangeht. - der Abfluss des Meerbaches zur Befeuchtung des Biotops wird nach Plan geregelt - die Ausbaggerung geschieht auf Wunsch der Segler. - Segler haben selbst schuld, wenn sie im Schlamm stecken bleiben,weil sie immer größere Boote kaufen. - Steinhuder Meer ist eben ein Flachsee Wer soll den Abfluss noch regeln, wenn kein Mensch sich mehr am Steinhuder Meer ernähren kann, geschweige Arbeit findet? Frage ich mich, mit was möchte die Frau Zügge ihr Biotop bewässern, wenn das Steinhuder Meer verlandet ist? Geschieht das notwendige Ausbaggern wirklich n u r auf Wunsch der Segler? Sind nicht endlich Ansichten und Einstellungen zu reformieren, die letztlich tatsächlich zu den jetzigen Zuständen am Steinhuder Meer geführt haben? MfG T.Leschnem

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web.de

Datum: Freitag, 5 Dezember, 2003 um 18:03:17
Kommentar:
Der Wasserstand kann telefonisch von der automatischen Ansage "Pegel-Wilhelmstein" abgehört werden. Tel.-Nr. 05033 / 26 09. Stand am 5.12.03 18 Uhr: 92 cm

Name: Jost Koller
Email: jost.koller@arcor.de

Datum: Freitag, 28 November, 2003 um 12:44:21
Kommentar:
Schöne Seite. Wie wäre es, wenn jemand, der in der Nähe des Steinhuder Meeres wohnt, gelegentlich mal den Wasserstand abliest und hier veröffentlicht. Wenn zu erwarten ist, daß der Wasserstand sich bis zum Frühjahr nicht mehr erholt, lohnt es sich möglicherweise nicht, den (mehr oder weniger) teuren Liegeplatz zu mieten. Mit freundlichen Grüßen, Jost Koller

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Montag, 10 November, 2003 um 15:53:13
Kommentar:
Nach 2 Jahren Wasserpest, mußten sich die Segler in diesem Jahr mit einem extrem niedrigen Wasserstand abfinden, der nicht nur auf den heißen Sommer zurückzuführen war. Erhöhter Ablaß über den Meerbach, sowie Undichtigkeiten an verschiedenen Dämmen im Bereich Steinhude haben ebenfalls erheblich zur Absenkung des Wasserspiegels beigetragen. Bei der Ausführung seines Hobbies wurde deshalb so mancher Segler mal wieder vor erhebliche Probleme gestellt. Nach Verschwinden der Wasserpest sollten die Entschlammungsmaßnahmen, die im Bereich des Nordufers in dieser Saison begonnen haben, unbedingt fortgesetzt werden. Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass die Segler neben den Naturschutzverbänden zu den Gruppen gehören, die das Naherholungsgebiet Steinhuder Meer maßgeblich mitprägen, und somit auch zur Existenz der am Meer berufstätigen Menschen beitragen! Die Landesregierung ist deshalb nochmals aufgefordert, die von ihr zugesagte Sannierung des Meeres voranzutreiben.

Name: Heike Held
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Dienstag, 19 August, 2003 um 14:58:01
Kommentar:
Natürlich haben wir Wassersportler Durchaltewillen! Denn es geht hier um unser Heimatrevier!! Außerdem hat es immer mal das eine oder andere Wunder gegeben. So schnell schmeißen wir die Flinte nicht ins Korn.Gut Es wird alles gut werden, wenn wir weiterhin alle an einem Strang ziehen und zusammenhalten. Gruß an alle die zum Steinhuder Meer stehen! Heike

Name: Jörg Sürie

Datum: Dienstag, 12 August, 2003 um 12:57:58
Kommentar:
Bewundernswert ist vor allen Dingen der Durchhaltewille der Wassersportler und der stoische Glaube an ein Wunder! Viel Glück und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Name: Thomas Bergsiek
Email: bergsiek@bergsiek.de

Datum: Montag, 21 Juli, 2003 um 18:32:55
Kommentar:
Nachdem man sich im letzten Jahr mit dem Krautproblem als Segler herumschlagen mußte, behindert in dieser Saison ein extrem niedriger Wasserstand die Segelei.An der Weißen Düne hat sich schon eine Insel gebildet.Segeln mit Kajütbooten ist nur noch eingeschränkt möglich, weil die Ruder und die Schwerter der Boote in großen Teilen des Sees durch den Schlamm gezogen werden. Man hat als Segler das Gefühl, das alles getan wird, um uns zu vertreiben! Wir sind allerdings sehr hartnäckig, und lassen uns unseren Sport nicht vermiesen!

Name: Andreas Abeln
Email: andreas-abeln@web.de

Datum: Mittwoch, 9 Juli, 2003 um 09:29:47
Kommentar:
Meine Familie und ich haben im letzten Jahr unseren Stegplatz aufgegeben und erleben seither in den Niederlanden, wie einfach es ist, Wassersport und Naturschutz miteinander zu verbinden. In der Vergangenheit haben wir jährlich neben der Stegmiete und dem Befahrensentgelt mehrere Tausend DM in die Kassen der Gastronomen, Geschäfte und Freizeitbetreiber der Region gezahlt. An den darin enthaltenen Steuern und den arbeitsplatzsichernden Umsätzen hatten offensichtlich die verantwortlichen Politiker kein Interesse. Durch unsere Abwanderung nach Holland werden die öffentlichen Kassen in unserem Land noch leerer. Als Kompensation können ja weitere Sparkonzepte entwickelt werden. In einem niederländischen Prospekt habe ich folgenden Satz gelesen: „Nur wer dauerhaft in den Erhalt seiner Gewässer investiert, wird den Tourismus beleben“. Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

Name: Cord Lüer
Email: mail@snurfer.de

Datum: Dienstag, 1 Juli, 2003 um 14:35:55
Kommentar:
Seit Monaten lesen wir in den Zeitungen, daß viel über das Algenproblem am Steinhuder Meer diskutiert wird, doch gehandelt wird in keiner Weise. Mähboote, Graskarpfen, Entschlammung oder sonstige Vorschläge zur Bekämpfung sind doch alles nur Augenwischerei. Was nützt uns eine Algenbekämpfung, wenn das Grundproblem nicht beseitigt ist. Was nützt uns eine Entschlammung, wenn die Algen nicht bekämpft werden können und sich weiter ausdehnen. Was nützt uns eine Wasserstandsanhebung, wo das Steinhuder Meer eh verschlammt ist. Sicherlich sind viele Faktoren Auslöser für die Wasserpest am Steinhuder Meer, aber ist das wirklich alles ? Mich würde einmal interessieren, was wirklich mit dem Wasser des Steinhuder Meeres passiert ist. Die Überdüngung des Wassers durch die vielen Vögel und teilweise durch die Landwirtschaft sind sicherlich ein sehr großer Teil des Problems, jedoch sicherlich nicht der einzigste. Aufgrund der derzeitigen Politik um das Steinhuder Meer und den leeren Haushaltskassen des Landes / Staates können wir leider nur zusehen, wie sich immer mehr Segler und Surfer vom "Stein" verabschieden und dadurch die Touristen keine Attraktionen mehr vorfinden und auf kurz oder lang auch ganz ausbleiben. Die Folgen für die Wirtschaft, die Gastronomie und das Handwerk rund um das Steinhuder Meer sind durch die Wirtschaftslage eh schon stark strapaziert und können durch die Algenpest kaum noch aufgefangen werden. Die Auswirkung hierfür hat leider schon viele Betriebe erreicht. Wie lange soll denn das Ganze noch gehen ? Müssen erst alle Gewerbebetriebe pleite gehen und die Menschen arbeitslos sein ? Was ist mit den Steuerausfällen in diesem Gebiet ? Das fatale daran ist, daß schon jetzt so viele Einnahmen fehlen, daß die Finanzierung zur „Rettung des Steinhuder Meeres“ kaum noch möglich ist. Heute habe ich gehört, daß die Kormorane durch Jäger dezimiert werden sollen. Soll das die Lösung sein ? Angefangen hat das ganze Drama mit dem Winterfahrverbot für Segler und Surfer und die dadurch stark ansteigende Zahl der Kormorane und anderen Vögeln. Warum wird so viel diskutiert, wenn es doch so einfach ist. Warum wird nicht einfach das Winterfahrverbot aufgehoben und die dadurch entsehende Unruhe auf dem Wasser für die Dezimierung der Kormorane auf „natürliche Weise“ zu verscheuchen, ausgenutzt. Durch weniger Kormorane gibt es wieder mehr Fische im Steinhuder Meer, die auf der einen Seite die Algen fressen können, gleichzeitig aber auch wieder den Fischern ein geregeltes Einkommen bieten. Als weiteres würde es sich dann auch lohnen, einige Graskarpfen auszusetzen, da diese nicht mehr von den Kormoranen gefressen werden. Eine Erhöhung des Wasserstands wäre auch nicht schlecht, damit auch die größeren Schiffe ohne Probleme aus den Häfen rauskommen. Durch weniger Algen im Wasser und einen angehobenen Wasserstand würden auch wieder mehr Segler, Surfer und Touristen an das Steinhuder Meer kommen und die Kassen auffüllen. Durch die gefüllten Kassen würden auch wieder die Finanzierung für die Entschlammung und für die vorübergehenden Kosten für die Mähboote gesichert sein. ... usw. ... usw.. Wenn endlich einmal richtig gehandelt wird (.. und nicht schon wieder unnütze Gutachten in Auftrag gegeben werden), dann würden wir in zwei bis drei Jahren wieder ein Steinhuder Meer haben, wie wir es vor 10 - 20 Jahren gekannt haben. Damals waren alle zufrieden. Auf der einen Seite die Segler und Surfer sowie alle Gewerbetreibende und Touristen. Auf der anderen Seite aber auch die Vögel, die ausreichend Schutzgebiete hatten. Vogel- / und Naturschutz sind meiner Meinung nach wichtig, nur sollte dabei nicht, wie an dieser Stelle zu sehen ist, übertrieben werden. Bis jetzt habe ich 22 Jahre lang Wassersport auf dem Steinhuder Meer (Segeln und Surfen) betrieben und würde mich sehr darüber freuen, wenn meine Kinder später auch einmal auf solch eine lange Zeit zurückblicken könnten. Gebt Ihnen die Chance und handelt endlich. Mit freundlichen Grüßen Cord Lüer

Name: Heike Held
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Montag, 30 Juni, 2003 um 21:34:47
Kommentar:
Ich würde gerne meine Wissen erweitern und die Frage beantwortet bekommen, warum aus dem Steinhuder Meer im Frühjahr Wasser abgelassen wurde!? Man munkelt von etwa 20 CM die von der Gesamtfläche des Sees fehle. Jetzt, so schätze ich, werden es wahrscheilich mehr sein, denn sogar mit einem Zugvogel bleibt man schon im Mooder stecken. Genauso wie Herr Bergesiek habe ich auch bemerkt, das die Krautfelder wieder zunehmen.Man sollte eigentlich annehmen, das die Landesregierung den Ernst der Lage bei uns nun entlich zur Kenntnis genommen hat! Aber dem ist wohl nicht so. Hoffentlich werden die Verantwortlichen bald mal wach!

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Mittwoch, 25 Juni, 2003 um 10:46:51
Kommentar:
Die gestrige Segelpartie am 24.06.03 war mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Aufgrund des sehr niedrigen Wasserstands bekommt man ständig Grundberührung mit der verlegten Rohrleitung vor dem Nordufer. Viel schlimmer ist jedoch, dass wieder vermehrt Krautfelder im Wasser schwimmen, die das Segeln erheblich erschweren. Wahrscheinlich sind die auf dem Grund liegenden Krautfelder durch den starken Wind der letzten Tage in Bewegung geraten! Das Problem des Krautes ist also nach wie vor präsent,und darf deshalb nicht unterschätzt werden!

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-training@t-online.de

Datum: Montag, 23 Juni, 2003 um 23:28:53
Kommentar:
Die Schlamm-, Kraut- und Algenprobleme werden hinreichend diskutiert, und das ist gut so. Vernetzte Konzepte sind von Politkern und Verwaltungsleuten in Aussicht gestellt. Was aber ist mit dem Wasserstand? Wer regelmäßig den "Pegel Wilhelmstein, Steinhuder Meer" abhört, dem fällt auf, dass bis 2002 im Zeitraum April bis Juni zwischen 130 und 140 cm gemeldet wurden, dieses Jahr durchgängig 101 und 111 cm. Weiterhin fällt auf, dass die Bezirksregierung infrastrukturelle Leistungen auch für Nichtsegler (Familienausflügler, Radfahrer etc.) zurücknimmt, so z. B. der "Reinguck-Steg" am Hagenburger Kanal. Vernetzte Konzepte zum Erhalt des touristischen Juwels des Touristiklandes Niedersachsen? Wo sind solche erkennbar?

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Montag, 2 Juni, 2003 um 09:48:17
Kommentar:
Wie nicht anders zu erwarten, haben sich viele Segler in diesem Jahr vom Steinhuder Meer verabschiedet! Diejenigen, die geblieben sind, fragen sich: Wann kommen eigentlich die versprochenen Mähboote, die doch zu diesem Zeitpunkt im Einsatz sein sollten?

Name: Wilhelm Lautenbach Steg N 29
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Montag, 2 Juni, 2003 um 08:29:16
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Riebe, zu Ihrer Kenntnis: seit Freitag, dem 30.05.03 überzieht ein explosionsartig auftretender Pflanzengürtel das Nordufer auf einer Länge von Steg 19 - Steg 36 und einer Breite von ca. 10 Metern von den Stegen bis zu den Deipen! Es ist nicht mehr möglich aus den Stegen herauszukommen. Allein am Freitag haben vier unserer Mitglieder ernsthafte Probleme gehabt, ihre Stegplätze zu erreichen, zwei E-Motoren sind zerstört, Staken ist wegen der Zähigkeit der Pflanzenmasse fast unmöglich. Von unseren 26 Seglern am Steg werden 5 zum Saisonende kündigen. Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach

Name: Matthias Rickel
Email: CMRickel@t-online.de

Datum: Donnerstag, 6 Februar, 2003 um 10:52:05
Kommentar:
Sehr geehrte Damen und Herren der Notgemeinschaft Steinhuder Meer! Über einen Arbeitskollegen wurde ich auf Ihre Probleme vor Ort angesprochen. Ich habe die URL Ihrer gelungenen Site an einen engen Mitarbeiter der zukünftigen MP von Nds. weitergeleitet, m.dB., sich mit dieser Problematik zu befassen. Weiterhin habe ich auf die seit Jahren vorliegende Gutachtenlage hingewiesen und auf die enorme Bedeutung des Tourismus am Steinhuder Meer für die Region Hannover hingewiesen. Sie sollten nun Ihrerseits aktiv werden und über Herrn Heidemann einen Prozess der Umsetzung privater Möglichkeiten in Kombination mit den Behörden einleiten. Beste Grüße und recht viel Erfolg wünscht Ihnen, M. Rickel (CDU-Stadtverbandsvositzender Burgdorf www.cdu-burgdorf.de)

Name: Wilhelm Lautenbach Steg N 29
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Mittwoch, 5 Februar, 2003 um 12:42:35
Kommentar:
Es ist soweit, die CDU hat den Wechsel geschafft. Herr Wilhelm Heidemann ist für uns jetzt wohl der richtige Ansprechpartner. Zitat W. Heidemann: Wir brauchen eine intakte Umwelt in einem Konsens zwischen Tourismus und Landwirtschaft auf der einen, sowie Natur- und Landschaftsschutz auf der anderen Seite. Nur in einer intakten Natur kann Tourismus und Landwirtschaft erfolgreich sein. Ein Naturschutz darf aber nicht durch bürokratische Hemmnisse eine vernünftige Entwicklung wichtiger Wirtschaftszweige im Wege stehen. Besonders deutlich wird das am Steinhunder Meer. Es muss endlich ernst gemacht werden mit einer Entschlammung des Meeres um es für Segelschiffe befahrbar zu machen und der zunehmenden Verkrautung entgegenzuwirken. Wir werden sehen, ob jetzt trotz leerer Haushaltskassen Taten folgen! Nehmen wir ihn beim Wort. Mit freundlichen Grüßen W. Lautenbach

Name: Bernd Friedlein
Email: mvw-training@t-online.de

Datum: Donnerstag, 30 Januar, 2003 um 20:37:44
Kommentar:
Lieber Manfred Kniephoff, Ich kenne Sie nicht und stelle Ihnen dennoch die Frage: Ist das nun zum Heulen oder zum Lachen? Sie wenden sich an Herrn Minister Aller und erhalten auf der Mitarbeiterebene so ein paar lockere Vorschläge für weitere Vorschläge. So wie nach aussen hin kommuniziert wird, geschieht es auch intern. Von Sachbearbeiter zu Sachbearbeiter (egal, ob Akademiker oder Praktiker), von Behörde zu Behörde. Damit ist Ihnen in diesem Forum mit wenigen Zeilen gelungen, das eigentliche Problem auf den Punkt zu bringen: passive, nicht weiterführende Reaktionen einer der angeblich "kompetenten" Stellen. Klasse. Aber was soll die Botschaft, dass einer wie Sie nebst vielen anderen nun geht? Mein Wunsch ist: Bleiben Sie und machen Sie weiter! Und mehr noch: Arbeiten Sie mit jedem Zweifler und überzeugen Sie diesen! Bleiben Sie auf "am Wind Kurs"! Allzeit Wasser unter`m Kiel Bernd Friedlein Hannover

Name: Manfred Kniephoff
Email: Kniephoff.Manfred@t-online.de

Datum: Mittwoch, 29 Januar, 2003 um 22:18:59
Kommentar:
"Heinrich Aller, MdL" schrieb: 
Sehr geehrter Herr Kniephoff, 
Herr Aller hat mich gebeten, auf Ihre eMail vom 24.01.2003 zu antworten. Herr Aller bedauert, dass Sie an der konstruktive Zusammenarbeit, die er seit gut 15 Jahren und mit seinem Aktionsplan Steinhuder Meer investiert hat, nicht teilnehmen. Gemeinsam mit vielen Beteiligten und Betroffenen konnten positive Akzente gesetzt werden. Mit großem Interesse erwartet Herr Aller ihre Vorschläge für ein sofort umsetzbares Programm für eine allseits akzeptierte Gesamtlösung. Dies gilt insbesondere für die Themen Entschlammung, Bekämpfung des Algenwuchses und Sicherstellung einer soliden Finanzierung. Wenn Sie ein solches Konzept vorlegen können, wird Herr Aller dies gerne mit Ihnen erörtern. Sollten Sie an Informationen über Leistungen rund um das Steinhuder Meer, zur Schlammproblematik usw. interessiert sein, wenden Sie sich gerne noch einmal an uns. 
Mit freundlichen Grüßen 
Markus Hugo 
Mitarbeiter des SPD-Landtagsabgeordneten Heinrich Aller 

Antwort darauf: 
Sehr geehrter Herr Hugo, ich war mehr als 15 Jahre Vorsitzender der Fahrtenseglervereinigung Steinhuder Meer und bin insgesamt seit mehr als 20 Jahren aktiv mit den Problemen des Steinhuder Meeres beschäftigt. Als Mitglied der Notgemeinschaft sowie als Mitglied der damaligen Projektgruppe unter Leitung von Herrn Waldhoff habe ich hautnah und leidgeprüft die vielen unwirksamen Versuche der Sanierung miterlebt. Als Hauptproblem ist die Vielzahl der Mitspracheberechtigten zu sehen (Untere Naturschutzbehörde, Obere Naturschutzbehörde, Bezirksregierung,Umweltministerium etc.) zu sehen. Hier haben sich etliche nach alter Gutsherrenart des Steinhuder Meeres bedient, ohne etwas zu bewegen. Die Politik wurde immer nur vor Wahlen munter, danach war nichts mehr zu spüren. Herr Aller kennt sehr genau die Angebote von Privatpersonen Flächen z.T.kostenlos zur Verfügung zu stellen, die jedoch an der Unbeweglichkeit der Ämter gescheitert sind. Hier wäre es sinnvoll und erforderlich gewesen, auch ohne bevorstehende Wahlen als verantwortliche Politiker massiv einzugreifen. Aber offensichtlich gilt die Devise, dass nicht sein kann, das Privatpersonen eine Lösung der Probleme präsentieren. Es könnte ja beim Volk der Eindruck entstehen, das einige der Ämter überflüssig sind. Also fröhlich weiter so, aber vielleicht sieht die Welt am nächsten Sonntag anders aus. Mit freundlichen Grüßen 
Manfred Kniephoff


Name: Jens Farwer
Email: jfarwer@aol.com

Datum: Sonntag, 26 Januar, 2003 um 00:19:08
Kommentar:
Das kann doch alles nicht wahr sein. Aufgrund einer Babypause im vergangenen Jahr, habe ich das Chaos auf dem Steinhuder Meer nur am Rande mitbekommen. Anscheinend habe ich auch den letzten Optimisten gelaubt, als diese mir von den Plänen der Wasserpest Herr zu werden berichtet haben. Meinen Liegeplatz habe ich daraufhin nicht gekündigt. Nun lese und höre ich aber unentwegt, daß nichts, aber auch garnichts passiert ist und wohl auch nichts mehr passieren wird. Ich frage mich ernsthaft, wofür tausende Segler über Jahre hinweg die Befahrensgebühr für das Steinhuder Meer bezahlt haben. Wahrscheinlich wurden mit ihr die gigantischen Kosten der "Renaturierung" der Ufer des Steinhuder Meeres bezahlt, anstelle diese für die Entschlammung zu verwenden. Wie kann ich helfen, oder sollte ich mich besser um die Verschrottung meines Bootes kümmern, denn einen Gebrauchtmarkt für Segelboote gibt es ja wohl nicht mehr. Jens Farwer

Name: Manfred Kniephoff
Email: Kniephoff.Manfred@t-online.de

Datum: Samstag, 25 Januar, 2003 um 22:37:16
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Minister Aller, habe heute zuerst mit Interesse, dann aber mit steigendem Entsetzen die "Tatsachen" gelesen. Es ist für mich und die vielen Mitbetroffenen am Steinhuder Meer unfassbar, das Sie sich mit Verdiensten um das Meer rühmen. In den vergangenen Jahren Ihrer Verantwortung wurden Millionen versenkt für unwirksame Maßnahmen, die nächste soll im Februar erfolgen. Aufgrund Ihres Eigenlobes muß ich nun annehmen, das es Ziel der Rot-Grünen Fraktion ist, aus dem Meer ein Wandergebiet zu machen, aber davon haben wir doch eigentlich genug. Denke,das ich bei dieser Sachlage mit der Kündigung meines Stegplatzes, wie sicher mindestens Tausend andere, die richtige Entscheidung getroffen habe und mein Geld in Zukunft woanders ausgeben werde. "Armes Niedersachsen" Mit traurigen Grüßen Manfred Kniephoff

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Donnerstag, 23 Januar, 2003 um 16:47:48
Kommentar:
Die Art und Weise, wie man Herrn Bibow bei der Übergabe von zusammengetragenen Fakten über den desolaten Zustandes des Steinhuder Meeres behandelt hat, ist in keiner Form zu akzeptieren! Die jetzige SPD-Regierung hat in den vergangenen 13 Jahren nichts unternommen, um zu einer Verbesserung der Situation am Steinhuder Meer maßgeblich beizutragen. Es muss allerdings befürchtet werden, dass auch der anstehende Regierungswechsel die Probleme vor Ort, aufgrund von fehlenden, finanziellen Mitteln, nicht lösen wird. Jeder weiß aber, dass nur eine konsequente Entschlammung des Meeres, der Verkrautung Einhalt gebieten kann. Dieses wird jedoch Jahre in Anspruch nehmen, und läßt für die verbliebenen Segler nichts Gutes erhoffen!

Name: Wilhelm Lautenbach Steg N 29
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Montag, 20 Januar, 2003 um 10:14:59
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Riebe, bei uns am Nordufer (Lüttjen Mardorf) sieht es ähnlich aus, wir vermuten, dass die Wasserpest aus der Mitte des Meeres durch den Wind an unseren Uferbereich getrieben wurde. Sollte sich hier nicht blitzartig etwas ändern, wird es schwierig werden, unseren Steg N 29 aufzubauen, an segeln ist in dieser Situation nicht zu denken. Selbst wenn hier ein Mähboot eingesetzt würde, wird es schwierig, wenn nicht unmöglich sein, im Flachwasserbereich gegen die Pflanzenpest vorzugehen. Wir Segler sehen für die kommende Saison mehr als schwarz! Mit freundlichen Grüßen Wilhelm Lautenbach

Name: Carl Riebe
Email: carl.riebe.sen@t-online.de

Datum: Dienstag, 7 Januar, 2003 um 00:06:08
Kommentar:
Beobachtungen am Jahresende 2002/2003 vor Ort: Im Hafen des Hannoverschen Yacht-Clubs am Südufer habe ich mehrere Tage hintereinander festgestellt, daß die Wasserpest umso mehr durch das Eis gedrückt wurde, je dünner dieses wurde. Im Anfangsstadium dieses Prozesses konnte ich beobachten, daß einzelne Pflanzenspitzen unter unserer Krananlage durch das noch verhältnismäßig dicke Eis zu sehen waren. Für mich gibt es da nur eine Erklärung: Das Kraut wird durch Gase nach oben gedrückt, zumal es anfangs infernalisch gestunken hat, sobald es an die Oberfläche kam. Dies hatte auch zur Folge, daß der Schilfrand am Ufer des HYC in Richtung des Nachbargrundstückes Smalian weitgehend zerstört worden ist: Das Schilf liegt mit seinen Rhizomen an der Oberfläche, als wenn jemand es ausgerissen hätte! Ich wäre sehr daran interessiert, ob andere Anrainer die gleichen Beobachtungen gemacht haben. Dies würde unsere Bemühungen um eine intensivere Schlamm- und Krautentnahme sehr unterstützen. CR
Email: b.h.held@hilcom-online.de

Datum: Montag, 2 Dezember, 2002 um 16:54:30
Kommentar:
Liebe Mitsegeler, für mich als Jollenseglerin mitten im Binnenland ist das Steinhuder Meer meine Segelheimat! Es ist nahe an meinem Wohnort ( Hildesheim) und ich habe keine Lust ein Autobahntourist zu werde. Deshalb werde ich mich für den Erhalt der Meerregion stark machen! Macht alle mit! Es ist für uns alle; für Wassersportler und Einheimische. Unterstützt die Notgemeinschaft, nur zusammen kommen wir ans Ziel! Heike Held

Name: Thomas Bergsiek
Email: Bergsiek@Bergsiek.de

Datum: Dienstag, 26 November, 2002 um 12:43:35
Kommentar:
Ich segele mit Unterbrechung von 1996-2000 seit meiner Kindheit am Steinhuder Meer.Ich habe hier meine Frau kennengelernt. Viele meiner Generation(bin 42)haben hier tolle Zeiten erlebt! Was sich jetzt mit dem Steinhuder Meer abspielt, ist eine Tragödie! Viele sind schon weg, wir bleiben! In meinem Segel steht auch in 2003: Meer wächst zu! Regierung sieht zu! Segler wehrt euch!

Email: detlev.bluemel@t-online.de

Datum: Montag, 9 September, 2002 um 20:38:43
Kommentar:
Diese Verkrautung ist doch eine unvorstellbare Umweltkatastrophe mitten in Deutschland. Die verantwortliche Staatsregierung schaut ruhig zu. Nein, so geht das wirklich nicht. Vielen Dank den Initiatoren dieser Aktion, denen ich viel Erfolg wünsche. Zum segeln bleibe ich daher auch künftig in den Niederlanden,auch wenn die wöchentliche Fahrt dorthin von Hamm / Westf. etwas länger ist.

Email: uwe.schuettpelz@gmx.de

Datum: Freitag, 30 August, 2002 um 08:46:15
Kommentar:
Herr Manfred Tegtmeier hat Recht: Erst wenn der letzte Segelclub aufgegeben hat, das letzte Boot ausgekrant, der letzte Steg abgebaut und der letzte Tourist abgereist ist, werden die sogenannten Naturschützer merken, dass Fisch und Frosch nichts einkaufen können.

Name: Manfred Tegtmeier
Email: tegt636@compuserve.de

Datum: Freitag, 23 August, 2002 um 11:40:58
Kommentar:
Nun haben die Öko-Leute aus Winzlar und alle möglichen soge- nannten Naturschützer erreicht, was sie schon immer wollten: Das Steinhuder Meer wächst zu und keiner tut etwas dagegen, auch unsere Bezirksregierung nicht, die hatte noch nie etwas für uns Segler übrig. Da ich mit meiner Neptun kaum noch richtig segeln kann, habe ich sie per Saison-Ende verkauft. Sicherlich werden viele Segler abwandern, mit schlimmen Folgen für den Fremdenvekehr am Steinhuder Meer. Erst gehen die Segler, dann wird die Gastronomie, die Campingplätze, Zubehörgeschäfte etc. zugrunde gehen. Eine ganze Region stirbt - leider. Aber die Frösche können quaken, ganz zur Freude der Ökos aus Winzlar. Schade, es war eine schöne Zeit, ich segele seit 1985 auf dem Steinhuder Meer. Nun ist Schluß - leider.

Name: Joerg Suerie
Email: sue.joe@web.de

Datum: Donnerstag, 22 August, 2002 um 10:54:51
Kommentar:
...nur einmal angenommen, die Behörden würden in gleicher Weise mit "Hannover 96" umgehen? Man stelle sich vor: Gemäht wird nur noch der Bereich des Fußballfeldes, in welchem die Markierungslinien aufgebracht werden müssen und zusätzlich vielleicht noch der Bereich, in welchem sich die Linienrichter aufhalten. Aber dies auch nur versuchsweise für einen Zeitraum von vier Wochen. Entgültige Entscheidungen würden auf die Zeit nach Ablauf der Saison vertagt... Unvorstellbar!?

Name: Uwe Schüttpelz
Email: uwe.schuettpelz@web.de

Datum: Mittwoch, 21 August, 2002 um 22:18:16
Kommentar:
Wir haben seit 1994, dem Beginn unserer seglerischen Laufbahn einen Liegeplatz in Mardorf. Durch Informationen unseres Stegbetreibers und später aus dem Internet war uns das Für und Wider in Sachen Umweltschutz ausreichend bekannt und haben Geduld geübt. Jetzt ziehen wir die "Reißleine". Sollten wir mit unserer Varianta (Tiefgang immerhin mindestens 70 cm) auf Dauer nur noch Wasserstraßen befahren können, dann bietet ja selbst der Lippe-See bei Debrück mehr freie Wasserflächen. Und der ist für uns aus Gütersloh schneller zu erreichen. Nein, eine wirkliche Alternative wäre es nicht. Wir werden an die Ostsee wechseln. Mögen die angeblichen Umweltschützer die Einnahmeausfälle und Kosten ersetzen, die durch den Weggang vieler Segler entstehen. Den Mitgliedern der Notgemeinschaft gilt aber unser aufrichtiger Dank.

Name: Erwin Weiß, Hannover

Datum: Sonntag, 18 August, 2002 um 02:42:09
Kommentar:
Es ist schon sehr verwunderlich, daß in der YACHT eine Reportage von einem Herrn Forstmann erscheint, indem das Problem Wasserpest total heruntergespielt wird und HEILE WELT vorgespielt wird. Die Bilder zeigen das Steinhuder Meer vor einigen Jahren, als die Welt für uns noch in Ordnung war. Wenn dies die Meinung der lokalen Wettfahrtvereinignung ist, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir mit unserem Anliegen kein Gehör finden.

Name: Wilhelm Lautenbach Steg N 29
Email: WilhelmLautenbach@web.de

Datum: Mittwoch, 14 August, 2002 um 11:02:41
Kommentar:
Ich bin seit 1995 mit meiner 5-köpfigen Familie am Steinhuder-Meer als Segler aktiv und alle verbringen von Anfang an die Oster- u. Sommerurlaube sowie die Wochenenden in Mardorf. Naturschutz liegt uns allen am Herzen. Wir kommen aus Hannover und tragen uns wie viele Segler mit dem Gedanken, an die Küste abzuwandern. Die Notgemeinschaft als gemeinsame Plattform zu nutzen und alle Kräfte dort zu bündeln wäre ein Anfang. Was wir in allen Berichten und Artikeln vermissen, ist die durch die Abwanderung der Segler und Camper entstehende Umweltbelastung durch den Autobahntourismus, der durch die Flucht zu anderen Segelrevieren entsteht. Wenn ca. 2500 Segler aus dem Umland an die Küste oder die Müritz abwandern ergibt das bei Durchschnittlich 350 km die stolze Summe von 875.000 Straßenkilometern pro Wochenende. Wenn das unter Umweltschutz zu verstehen ist, kann ich den Naturschützern nur meine Anerkennung aussprechen. Für meine Familie Wilhelm Lautenbach

Name: Peter Friedsch
Email: peter@friedsch-online.de

Datum: Montag, 12 August, 2002 um 23:22:17
Kommentar:
Mir gefällt Ihr Engagement, weil häufig und gerne vergessen wird, dass Naturschutz zwar elementar wichtig ist, aber auch finanziert werden muss. Ziel muss ein Miteinander von Mensch (z.B.SeglerIn) und Natur sein!

Name: andreas brinkmann
Email: brinkmann-elektromeister@t-online.de

Datum: Sonntag, 11 August, 2002 um 10:25:07
Kommentar:
ich bin segler und mitglied im ortsrat mardorf. ich hoffe das eine bündelung der kräfte, einfluß nehmen kann auf die leute die mit offensichtlich großer lobby, in winzlar stationiert, die politik am steinhuder-meer bestimmen. dort wird alles gebremst was der erhaltung des meeres, als naherholungsziel für viele tausend menschen, dient. die segler haben immer im einklang mit der natur gelebt, und es hat immer funktioniert. betroffen sind hier aber nicht nur die segler sondern eine ganze region, die vom steinhuder meer lebt und mit ihren steuergeldern auch den naturschutz finanziert. es muss endlich nachhaltig und massiv entschlammt werden. a.brinkmann mardorf siehe auch leserbrief vom 10.07.02

Name: robert Glaß aus Lippe Detmold
Email: glass200@web.de

Datum: Dienstag, 6 August, 2002 um 06:48:50
Kommentar:
Zuerst möchte ich mich bei den Leuten bedanken die die Notgemeinschaft gegründet haben. Das Grundproblem, wie fast überall in Deutschland ist, daß von den Politikern und Mitarbeitern in den Öffentlichen Verwaltungen keiner direkt von den fehlenden Einkünften (die u.a.durch die Abwanderung der Segler entstehen) betroffen ist. Deshalb wird sich auch nicht viel ändern. Der NABU und Gleichgesinnte dürfen sich bald auf der Wiese, die früher einmal das Steinhuder Meer war, sonnen. Dort kann mit Steuermitteln, mit entsprechenden Zuschüssen, ein Denkmal über das Steinhuder Meer errichtet werden. Dafür wird ausreichend Geld zur Verfügung gestellt werden. Den damit kann man sich profilieren. R-Glaß Segler seit 1982 auf dem Steinhuder Meer.

Name: Mark Schlenczek

Datum: Montag, 5 August, 2002 um 00:01:38
Kommentar:
Wegen der Wasserpest muss dringend etwas geschehen ! Es gibt Bereiche am Meer, da kommen selbst Jollen nicht mehr ohne Probleme aus ihren Steg-boxen. Ich finde, dass es so nicht weiter gehen kann !

Name: Heiko Höhn
Email: hoehn@steinhude-am-meer.de

Datum: Sonntag, 4 August, 2002 um 12:31:54
Kommentar:
Vielen Dank für Ihren Linkeintrag und vor allem viel Erfolg bei der Arbeit für die Erhaltung des Steinhuder Meeres. Sollten wir (Steinhude-am-Meer.de) Sie unterstützen können, zögern Sie bitte nicht uns anzusprechen.

Name: Carsten Neuberger

Datum: Samstag, 3 August, 2002 um 08:45:45
Kommentar:
Es muß etwas geschehen mit UNSEREM Meer. Mein Frust über das Kraut ist sehr groß. Ihre Notgemeinschaft ist genau die richtige Adresse für gemeinsames Aggieren. Die Informationen auf Ihrer Homepage sind sehr gut. Helfen wir "unserem Meer" beim überleben.

Name: Redaktion
Email: info@ng-stm.de

Datum: Mittwoch, 31 Juli, 2002 um 13:34:52
Kommentar:
Hier ist Raum für Ihren Kommentar und Ihre Meinung. Längere Leserbriefe schicken Sie uns bitte direkt per Email, denn das würde dieses Gästebuch überfordern.

 

- für die Menschen am Meer -
und ein Gleichgewicht von Ökologie und Ökonomie